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Neuer Straßenbelag in Friedrichsthal in Rekordzeit

Innovatives Verfahren : Neuer Straßenbelag in Friedrichsthal in Rekordzeit

Bürgermeister Rolf Schultheis (SPD) war höchstpersönlich vor Ort, um sich gemeinsam mit der Leiterin des Fachbereiches Bauen und Umwelt, Astrid Wagner, einen Eindruck zu verschaffen: Mittels eines neuen Verfahrens wurden in der Friedrichsthaler Stockbach- und der Otto-Weil-Straße binnen zwei Tagen die Fahrbahnoberflächen in einem Dünnschichtasphalt-Verfahren saniert.

Dazu musste die bisherige Oberfläche nicht abgefräst werden.

Normalerweise wird Heißasphalt benutzt, während bei diesem Verfahren der Belag aus zwei Schichten besteht, die nacheinander kalt aufgetragen werden. Die Mischung muss so nicht erhitzt werden. Im ersten Schritt war eine Reinigung des Straßenbelags mittels Hochdruckreiniger erforderlich. Sobald die Straße getrocknet war, trugen zwei Maschinen die neue Deckschicht auf den gereinigten Untergrund auf.

Die erste Lage bestand dabei aus einer Mineralmischung aus grobem Split mit einer Körnung von 0,8 Zentimeter. Bei der Deckschicht, die bereits nach wenigen Minuten aufgetragen werden kann, wird dagegen eine Splitkörnung von 0,5 Zentimeter verwendet. Anders als beim herkömmlichen Verfahren waren die Straßen bereits 15 Minuten nach dem Auftragen der Deckschicht sofort wieder befahrbar, ohne dass eine Walze zum Einsatz kommen musste. Auf dieses Sanierungsverfahren sei die Verwaltung durch Berichte aus der Partnerstadt Villingen-Schwenningen aufmerksam gemacht worden. Wie ein Sprecher der Stadt mitteilte, liegen die Kosten für so ein Verfahren bei etwa einem Drittel der konventionellen Sanierung. Darüber hinaus sei es nicht so zeitintensiv.