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Neuer Bodenbelag macht die Helenenhalle zur Mehrzweckhalle

Neuer Bodenbelag macht die Helenenhalle zur Mehrzweckhalle

Friedrichsthal. Alle Nutzer der Friedrichsthaler Helenenhalle dürfen sich freuen: Die Sporthalle hat einen neuen Boden bekommen. Rund 120 000 Euro investierte die Stadt in den neuen Belag. Dazu rund 30 000 Euro in die Erneuerung der Beleuchtung. Und das Tollste an dem neuen Boden: Es ist ein Mehrzweckbelag

Friedrichsthal. Alle Nutzer der Friedrichsthaler Helenenhalle dürfen sich freuen: Die Sporthalle hat einen neuen Boden bekommen. Rund 120 000 Euro investierte die Stadt in den neuen Belag. Dazu rund 30 000 Euro in die Erneuerung der Beleuchtung. Und das Tollste an dem neuen Boden: Es ist ein Mehrzweckbelag. Das heißt: Aus der einst reinen Sporthalle ist eine Mehrzweckhalle geworden. "Es ist durchaus denkbar, dass hier künftig auch Handwerker oder Gewerbeausstellungen stattfinden", sagt der Friedrichsthaler Bürgermeister Rolf Schultheis. Mit der Helenenhalle hat die Stadt Friedrichsthal eine der attraktivsten Sporthallen in der näheren Umgebung. Die Halle ist unter anderem Heimat der Handballspielgemeinschaft Friedrichsthal-Bildstock und der Basketballer und Badmintonspieler der DJK Friedrichsthal. Seit Jahren veranstalten die Leichtathleten des SC Friedrichsthal in der Halle ein Schülersportfest und die DJK Bildstock ein Fußballturnier. Die Helenenhalle war auch zwei Mal Austragungsort des SZ-Weihnachtscups zu Gunsten der SZ-Aktion "Hilf- Mit!". Und auch die Bismarckschule nutzt die Halle.Nach Angaben von Diplom-Ingenieur Bakhshali Kabiri vom städtischen Bauamt war der alte Hallenboden an verschiedenen Stellen defekt. Schultheis: "Wir hatten nur zwei Möglichkeiten: die Halle zu schließen oder einen neuen Boden einzubauen." 1985 war die Helenenhalle eingeweiht worden. Zuvor hatte es lange Diskussionen gegeben. Erst hatte der Rat den Bau einer Mehrzweckhalle beschlossen. Kosten: 7,5 Millionen Mark. Doch das Land wollte der Stadt kein Darlehen bewilligten, sollten die Baukosten über fünf Millionen Mark liegen. 60 Prozent wollte das Land zuschießen. Schließlich machte der Rat seinen früheren Beschluss rückgängig und plante eine Sporthalle. 1982 ging's los. Drei Jahre später, am 13. September 1985, wurde die Halle eingeweiht. Den Architekten Schaus und Binger aus Sulzbach war ein äußerst attraktiver Bau gelungen. Sie nutzten den Höhenverlauf des Geländes in idealer Weise. Trotz ihrer Größe fügt sich die Halle harmonisch in die Landschaft ein. Fuß- und Radwege führen zu der Halle, an drei Seiten gibt es Parkplätze. Und die Behinderten kommen auch problemlos in die Helenenhalle in Friedrichsthal. Die Tribüne können sie bequem über den Eingang vom oberen Parkplatz erreichen. Die Halle ist 27 mal 45 Meter groß, hat internationale Maße. Durch zwei Trennvorhänge kann sie in drei Spielflächen von je 15 mal 27 Metern unterteilt werden. Drei große Geräteräume sind an der Längsseite angeordnet. Darüber befindet sich die Tribüne mit rund 240 Sitzplätzen. Umkleide- und Duschräume sind im Erdgeschoss. Der Eingang ist in der Martin-Luther-Straße. Die Cafeteria bietet 87 Sitzplätze und erstreckt sich über drei Ebenen. ll