Männer wurden kaum vermisst

Viel Abwechslung und gelungene Programmpunkte erwarteten die Gäste im Katholischen Vereinshaus. Besucher und Akteure hatten gleichermaßen ihren Spaß. Die Besucher erhielten zudem beim Einmarsch der Faasebooze je ein kleines Präsent.

Bei der Faschingsveranstaltung der Katholischen Frauen St. Marien Friedrichsthal im schön geschmückten Vereinshaus konnte die 1. Vorsitzende, Roswitha Dilk, ein närrisches Publikum begrüßen. Ein sehr abwechslungsreiches Programm wurde den Besuchern in dem gut gefüllten Vereinshaus von der Theatergruppe 20'13 geboten, wie der Verein mitteilt.

Beim Einmarsch zu den Klängen des Narrhallamarschs bekam jeder Besucher von den Aktiven ein kleines Geschenk überreicht. Danach ging es auf der Bühne Schlag auf Schlag. Mit dem Lied "Friedrichsthaler sind lustige Leute" begann der Faschingsnachmittag. Bei der Büttenrede "Ich finde mich schön", die Ursula Degen gekonnt vortrug, startete dann ein Feuerwerk der guten Laune.

Leicht und locker

Zwei junge Teenies (Ria Haupenthal und Trudel Gerlach) erzählten, wie sie langsam erwachsen werden. Funkenmariechen Stefanie Degen präsentierte danach gewohnt gekonnt den Mariechentanz, der beim Publikum sehr gut ankam, so die Veranstalter. Wie Frauen aerodynamisch, locker und beschwingt auftreten können, zeigten die Damen der Modewelt in ihren selbst geschneiderten Sackkleidern. Einen Klasse-Vortrag brachte die Frauen-Powergruppe "Das 5er Gespann", das von den Aktiven Ursula Degen, Roswitha Dilk, Brigitte Dörrenbächer, Trudi Gerlach und Ria Haupenthal gespielt wurde. Das Ganze hatte nur einen Makel: die Power-Frauen hatten keinen Mann.

Mit witzigen Beiträgen erfreute Trudel Gerlach danach das närrische Publikum. Den Sketch "die Tierarztpraxis" spielten Ursula Degen, Roswitha Dilk sowie Brigitte Dörrenbächer mit viel Witz. Dass die Frauen die Hosen an haben, bestätigten alle Frauen im Saal der 1. Vorsitzenden, die auch durch das Programm führte. Das "Hosenlied", welches die Theatergruppe zum Schluss des Nachmittags präsentierte, wurde mit viel Applaus aufgenommen. Für die musikalische Umrahmung mit einigen Schunkelliedern sorgte Stimmungsmacher Wolfgang Geiger. Roswitha Dilk bedankte sich für die Unterstützung bei Ton und Technik (Robert Müller ) sowie bei allen Aktiven und einem ,,Super-Publikum".