Linke setzen erneut auf Jürgen Trenz

Linke setzen erneut auf Jürgen Trenz

Friedrichsthal. Jürgen Trenz (Foto: SZ) bleibt Vorsitzender der Friedrichsthaler Linken. Bei der Mitgliederversammlung wurde er im Amt bestätigt. Zuvor war der Vorstand unter der Versammlungsleitung des Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze entlastet worden. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte der alte und neue Vorsitzende stolz an die erfolgreichen Wahlen in diesem Jahr

Friedrichsthal. Jürgen Trenz (Foto: SZ) bleibt Vorsitzender der Friedrichsthaler Linken. Bei der Mitgliederversammlung wurde er im Amt bestätigt. Zuvor war der Vorstand unter der Versammlungsleitung des Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze entlastet worden. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte der alte und neue Vorsitzende stolz an die erfolgreichen Wahlen in diesem Jahr. Bei den Kommunalwahlen kamen die Linken auf 17,5 Prozent und zogen mit fünf Mitgliedern in den Friedrichsthaler Stadtrat ein. Bei den Landtagswahlen erreichten sie in Friedrichsthal 26,1 und bei den Bundestagswahlen sogar 27 Prozent. Trenz: "Bei der Bundestagswahl wurden die Linken sogar stärkste Partei." Er dankte allen, die mitgeholfen haben, diese Ergebnisse zu erzielen. Als äußerst erfreulich wertete der Vorsitzende die Mitgliederentwicklung. Trenz: "Mit Otto Rothhaar aus Friedrichsthal haben wir das 150. Mitglied in unserem Ortsverband." Man sei damit einer der mitgliederstärksten Ortsverbände im Saarland. Die zahlreichen Informationsveranstaltungen des Ortsverbandes, beispielsweise mit den Linken-Bundestagsabgeordneten Hans-Kurt Hill und Volker Schneider, oder das Sommerfest im Rechtsschutzsaal mit Oskar Lafontaine seien auf große Resonanz gestoßen. Trenz erinnerte daran, dass die Linken die Stadt aufgefordert haben, ein Tourismuskonzept zu erstellen: "Hoferkopf, Rechtsschutzsaal und Saufangweiher müssen besser vermarktet werden." Wünschenswert sind nach Angaben des Vorsitzenden auch ein behindertengerechter Zugang zum Rechtsschutzsaal, ein besserer Zugang zum Saufangweiher und eine umweltfreundliche Sanierung von Schulen und Kindergärten. Über die Arbeit der Stadtratsfraktion berichtete deren Vorsitzender Manfred Klein. Er erklärte: "Es muss dringend etwas gegen die ständige Neuverschuldung der Stadt getan werden." Die Ratsmitglieder könnten ihrer Verantwortung kaum noch gerecht werden. Manfred Klein forderte eine Gemeindefinanzreform, die die Kommunen spürbar entlastet. Zu Stellvertretern von Jürgen Trenz wurden Renate Jung, Petra Mertel und Peter Lenhoff gewählt. Organisationsleiter ist Stefan Kohl, Geschäftsführer Klaus Gottfreund und Schatzmeister Peter Jung. Beisitzer sind: Ute Ernst, Ulrike Lauck, Daniel Engbarth und Dieter Müller. Manfred Klein, Leo Wagner und Helmut Becker prüfen die Kasse.

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