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Am Klaraschacht: Linke kämpft für weniger Straßenlärm

Am Klaraschacht : Linke kämpft für weniger Straßenlärm

Friedrichsthal (thf) Anlieger des Wohngebietes Klaraschacht haben sich bei der Stadtratsfraktion der Linken über die dauernden Verkehrslärm vor ihrer Haustüre beschwert. Wie der Vorsitzende der Fraktion Jürgen Trenz in einem Brief an Bürgermeister Rolf Schultheis schreibt, ist die „Lärmbelästigung am Autobahndreieck Friedrichsthal für die Anwohner extrem hoch“. Denn, so Trenz weiter, sowohl die Lastwagen auf der Auffahrt der A 623 auf die A 8 Richtung Saarlouis als auch die Pkw auf der A 8 aus Richtung Neunkirchen kommend beschleunigten ab dem Dreieck. Die Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung befinde sich nämlich direkt hinter der Auffahrt der A 623 Richtung Saarlouis.

Zur Abhilfe schlägt die Linke („ohne große Kosten und Arbeitsaufwand“, so Trenz) vor, das Verkehrsschild „Aufhebung sämtlicher Streckenverbote“ in Richtung Saarlouis bis zur Autobahnauffahrt BildstockMerchweiler zu versetzen. Dies würde den Beschleunigungsvorgang auf der A 8 vermindern (Schild „Tempo 100“) und weiter in Richtung Saarlouis verlagern. „Dadurch würde sich der Geräuschpegel am Klaraschacht nach unserer Ansicht merklich verringern“, so Trenz abschließend in dem Brief an den Verwaltungschef.

Im Gespräch mit der SZ bestätigte Schultheis den Sachverhalt und betonte, dass er seinerseits mit dem Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) Kontakt aufgenommen habe. Dort werde der Vorschlag geprüft. Diese Prüfung wolle man nun abwarten.