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Linke bedauert Schließung der Edith-Stein-Schule

Linke bedauert Schließung der Edith-Stein-Schule

Zur Schließung der Edith-Stein-Schule hat sich jetzt auch der Ortsverband Friedrichsthal der Linkspartei geäußert. Dieser bedauerliche Beschluss, so der Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Trenz, müsse letztendlich durch die große Koalition im Land und im Regionalverband verantwortet werden: "Hätte man dem Antrag der Linksfraktion im saarländischen Landtag zugestimmt, wäre es so kurzfristig nicht zum Schließungsbeschluss gekommen".

Die Linke habe beantragt, dass man den Schulen fünf statt zwei Jahre Zeit lassen sollte, um die erforderliche Mindestschülerzahl von 220 zu erreichen. Die große Koalition habe dagegen gestimmt. Die Edith-Stein-Schule, so Trenz, habe in den vergangenen Jahrzehnten durch das Lehrpersonal und die Schüler Hervorragendes geleistet - in der Außen- und Innendarstellung. Dies könne man nicht negieren. Auch Ablenkungsmanöver Richtung Regionalverband als Schulträger funktionierten nicht. Laut Trenz hat sich ,,der Landkreistag ebenfalls für die Fünfjahresfrist ausgesprochen", die kurzfristig anstehenden Personalkosten von 15 Prozent könne der Regionalverband als Träger der weiterführenden Schulen nicht stemmen. Sollte es beim Schließungsbeschluss bleiben, müssten alle Anstrengungen unternommen werden, einen Leerstand zu vermeiden. Deshalb sei das Interesse der Montessori-Gesamtschule zu begrüßen.