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Leserbrief zum Thema Friedrichsthal

Friedrichsthal. Unverbrauchter Kandidat


Zum Artikel "Politneuling will Rathaus erobern" (SZ vom 26. Februar)

Es ist an der Zeit, im Friedrichsthaler Rathaus die alten, verkrusteten Strukturen aufzubrechen. Die Koalition aus SPD und Linken wird lediglich als persönliche Schutztruppe des jetzigen Amtsinhabers benutzt. Dem Rat, der Entscheidungen oft aus persönlichen Anfeindungen heraus fällt, sollte endlich ein politisch unverbrauchter Bürgermeister als Moderator dienen. Man kann vor der CDU nur den Hut ziehen, einem kommunalpolitisch unbelasteten Bürger dieser Stadt das Vertrauen zu geben, damit dieser ein anderes politisches Klima ermöglicht. Ich hoffe, die Bürger dieser Stadt erkennen: Das ist eine Chance für unsere hoch verschuldete, von politischem Gezänk geprägte Kommune. Nicht absolute, parteipolitische Entscheidungen, sondern gemeinsame, offene Entscheidungsfindung - vor allem in Haushaltsberatungen - dienen dem Gemeinwohl und der Zukunft unserer Stadt. Ein Bürgermeister (Quereinsteiger), der die schwierigen Entscheidungen offen und transparent mit den Bürgern ohne Parteiengezänk erarbeiten will, kann für diese Kommune nur von Vorteil sein.

Peter Lenhoff, Friedrichsthal