Kräuterspiralen als Blickfang

Die "essbare Stadt" Friedrichsthal wächst weiter. Mitglieder des Generationenbeirates der Stadt haben am Jugendzentrum in der Arndtstraße und im Park an der Illinger Straße/Ecke Grühlingsstraße Kräuterspiralen aufgestellt.

Die beiden Gabionen (Eisenkörbe mit Steinen befüllt) sind echte Hingucker und fallen den vorbeigehenden oder vorbeifahrenden Bürgern direkt ins Auge, wie der Beirat mitteilte.

Aktuell sind sie noch nicht bepflanzt, denn das mache in dieser Jahreszeit wenig Sinn, aber im nächsten Frühjahr sollen die eingesetzten, vorwiegend mediterranen, Küchenkräuter der Bevölkerung zum Pflücken zur Verfügung stehen.

Bevor die Gabionen "ihren Standplatz einnehmen konnten", waren Rita Götzinger, Bernd Franz, Rüdiger Pitz, Alfred Kuhn und Werner Pietsch vom Generationenbeirat einige Stunden damit beschäftigt, die einzelnen Teile der Drahtgeflechte zusammenzubauen. Das Aufstellen der Drahtkörbe an Ort und Stelle erfolgte einige Tage später. Dann war auch eine Tonne Steine (Jurakalkstein) zum Befüllen der Körbe mit Unterstützung des städtischen Bauhofes angeliefert. Sorgfältig schichteten nun die Mitglieder des Generationenbeirates Stein für Stein in die Gabionen. Am Ende dieser Arbeiten erfolgte noch das Befüllen der Spiralen mit Mutterboden. Auch hierbei war der städtische Bauhof behilflich, der entsprechende Erde von der Kompostieranlage zu den beiden Örtlichkeiten brachte, so die Angaben weiter. Nachdem die Arbeit getan war, konnten sich nicht nur die Mitglieder des Generationenbeirates an dem tollen Anblick der aufgestellten Kräuterspiralen erfreuen; auch schaulustige Passanten zeigten sich sehr von dem angetan, was da entstanden war.

Es bleibt zu hoffen, dass dieses Teilprojekt der "essbaren Stadt" Friedrichsthal von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen und zudem nicht Opfer von Vandalen wird, so der Beirat abschließend.