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Kneisje-Express donnert durch die Musicalwelt

Kneisje-Express donnert durch die Musicalwelt

Friedrichsthal/Bildstock. Die Kneisjer vom Hoferkopp haben sich prima eingelebt in ihrer neuen Heimstätte. Im vergangenen Jahr verwandelten die Bildstocker Narren die altehrwürdige Turnhalle der Bismarckschule in Friedrichsthal in einen kleinen Horrorladen. Diesmal entführten sie ihre närrische Gästeschar auf eine Reise in die Musicalwelt. Die Kneisjer - das Phantom vom Hoferkopf

Friedrichsthal/Bildstock. Die Kneisjer vom Hoferkopp haben sich prima eingelebt in ihrer neuen Heimstätte. Im vergangenen Jahr verwandelten die Bildstocker Narren die altehrwürdige Turnhalle der Bismarckschule in Friedrichsthal in einen kleinen Horrorladen. Diesmal entführten sie ihre närrische Gästeschar auf eine Reise in die Musicalwelt. Die Kneisjer - das Phantom vom Hoferkopf. Reiseführer waren Gerd Müller und Andreas Theil. Vom Start weg donnerte der Kneisje-Express mit Volldampf. Musik, Tanz und Büttenreden waren die Begleiter. Los ging die Fahrt mit dem Gardetanz der Minigarde. Die Mädels fegten zur Musik von Wickie und Sindbad über die Bretter. Ein dreifaches Kneisjes Olé erschütterte den Zug. Sein Debüt in der Bütt gab Karsten Kopainski. Er musste als Eisbrecher ran. Als "Bildstocker Grillgott" hatte er die Lacher auf seiner Seite. In der Bütt ging es gnadenlos zur Sache. S'Lissje und S'Bäbbche, alias Sabine Kopainski und Frank Giebel, zogen ganz schön vom Leder. Über wen wohl? Natürlich die Männer. Bei den "Drei lustigen Zwei" - so brääd wie Drei, senn awwer nur Zwei - Gerd Müller und Christian Fink, jagte ein Kalauer den nächsten. Ein zerstrittenes Ehepaar will eine Kreuzfahrt machen. Kann das gut gehen? Natürlich nur auf getrennten Schiffen. Als "Es Schitte aus da Unnagass" kam Brigitte Montag daher. Auch sie legte ein glanzvolles Debüt hin als Männerschreck. Und dann war da noch "der kleinste gemeinsame Theiler", alias Andreas Theil. Er hielt sich ein närrisch gutes Zwiegespräch ab. Die "heisere Kneisjer", Gerd und Robert Müller sowie Markus Heuler, brachten mit ihren selbst komponierten und getexteten Faasenachtsliedern die Stimmung im Express zum Brodeln. In neuer Besetzung ließen die Ohreschdobbe bekannte Lieder der neuen deutschen Welle durch den Zug schwappen. Die närrische Reisegesellschaft sang begeistert mit. Der Gruppenauftritt des Bildstocker Kömmödchens stand unter dem Motto "Romeo und Julia". Die Mädels der Garden glänzten bei ihren Auftritten. Zackig ging es bei den Märschen zur Sache. Abgestimmt auf das Motto waren die Schautänze. Beim Auftritt der rot-weißen Luder, Thema Starlight-Express, hatten drei Mädels die Rollschuhe angeschnallt. Auf die Minute topfit: Tanzmariechen Jana Kemmer. Die Speckzegge vom Männerballett zeigten ihre Vielfältigkeit bei einem Potpourri durch die Musicalwelt. Und vor dem großen Finale präsentierten die Heuler ihr selbst geschriebenes Musical "Saarbersch-Express". Musikalischer Zugbegleiter war Uwe Nagel. Er wurde am Samstag 50 Jahre alt. Die ganze Reisegesellschaft gratulierte. ll

Auf einen BlickDie Akteure: Sitzungspräsidenten: Gerd Müller und Andras Theil. Tänze: Mini-, Junioren- und Aktivengarde, rot-weiße Luder und Speckzegge (Männerballett). Funkenmariechen: Jana Kemmer. Gesangsgruppen: die Ohreschdobbe, die Heuler und die "heisere Kneisjer". Büttenredner: Karsten Kopainski, Sabine Kopainski und Frank Giebel, Gerd Müller und Christian Fink, Brigitte Montag sowie Andreas Theil. Ton und Licht: Andreas Beck, Christine Beck, Robert Müller, Martin Knur und Marc Becker. Musik: Uwe Nagel. Regie: Gerd Müller und Christian Fink. ll