Kleine Flamme mit großer Symbolkraft

Kleine Flamme mit großer Symbolkraft

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die St.-Georgs-Pfadfinder der Stämme Wikinger Friedrichsthal und St. Bonifatius Dudweiler wieder an der Friedenslichtaktion und gaben die in der „Geburtskirche“ in Bethlehem entzündete Flamme an alle „Menschen guten Willens“ weiter. Damit setzten sie ein Zeichen für den Frieden.

"Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken," erklärte der Bundeskurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Guido Hügen, anlässlich der Aktion. Gerade in diesem Jahr gewinne das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft, wie die DPSG mitteilt. Als "äußeres" Symbol für Frieden, Wärme, Toleranz und Solidarität wurde das Licht an alle "Menschen guten Willens" weitergegeben, um in jedem Einzelnen innerlich eine Flamme der Mitmenschlichkeit und des Einsatzes für den Frieden zu entfachen.

Seit 1994 sorgen die Kinder und Jugendlichen dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung am Heiligabend in zahlreichen Wohnzimmern, Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften und Justizvollzugsanstalten leuchtet. Auch die Pfadfinderstämme St. Bonifatius Dudweiler und Wikinger Friedrichsthal beteiligen sich seit vielen Jahren an der Aktion. Gemeinsam mit dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und dem Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) setzte die DPSG dieses Friedenszeichen.

Traditionell wurde das Licht von österreichischen Pfadfindern in Bethlehem abgeholt und dann in Europa weiterverteilt.

Der Stamm St. Bonifatius Dudweiler der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg gab das Licht an Heiligabend in der Christmette in der Pfarrkirche St. Barbara in Dudweiler an alle Menschen guten Willens weiter. Auch die St.-Georgs-Pfadfinder vom Stamm Wikinger Friedrichsthal verteilten das Friedenslicht aus Bethlehem in der Weihnachtszeit. Die Menschen nahmen das Licht mit nach Hause und verteilten es nach dem Schneeballprinzip weiter - vor allem an die Menschen, die in der Weihnachtszeit krank oder alleine waren, um ihnen damit ein kleines, leuchtendes Zeichen der Hoffnung zu schenken. Das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet nun in vielen Wohnungen auch im Sulzbachtal, so die Pfadfinder abschließend.

dpsg-saarbruecken.de