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Klare Mehrheit für neuen Vertrag mit privatem Sicherheitsdienst

Klare Mehrheit für neuen Vertrag mit privatem Sicherheitsdienst

Friedrichsthal. Die Stadt Friedrichsthal soll den Vertrag mit der Werk- und Industrieschutz Gesellschaft WUI aus Sulzbach über eine Ordnungspartnerschaft aufstocken. Dies ist das Ergebnis einer Leserumfrage der Saarbrücker Zeitung, die am Donnerstag um 24 Uhr endete. 124 SZ-Leser machten mit

Friedrichsthal. Die Stadt Friedrichsthal soll den Vertrag mit der Werk- und Industrieschutz Gesellschaft WUI aus Sulzbach über eine Ordnungspartnerschaft aufstocken. Dies ist das Ergebnis einer Leserumfrage der Saarbrücker Zeitung, die am Donnerstag um 24 Uhr endete. 124 SZ-Leser machten mit. 110, das entspricht einem Anteil von 88,71 Prozent, stimmten dafür, den Vertrag zu erweitern. 14 Leser (11,29 Prozent) plädierten mit ihrem Anruf dafür, den Vertrag nicht aufzustocken. Bisher sind die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu unregelmäßigen Zeiten täglich zwei Stunden in der Stadt Friedrichsthal unterwegs, kontrollieren das Rathausumfeld, die Hoferkopfschule und den Villinger Park, den Hoferkopfturm und die Bismarckschule mit angrenzendem Park sowie das Freibad. Die Stadtverwaltung will den Vertrag mit der WUI auf vier Stunden täglich erhöhen. Im April vergangenen Jahres hatte der damalige Bürgermeister Werner Cornelius (SPD) mit der Werk- und Industrieschutz WUI aus Sulzbach einen Dienstleistungsvertrag über eine Ordnungspartnerschaft abgeschlossen - als "Geschäft der laufenden Verwaltung". Dafür war die Zustimmung des Stadtrates nicht erforderlich. "Wir fühlen uns von der Stadtverwaltung übergangen", sagte Anja Wagner-Scheid, Mitglied der CDU-Fraktion im Friedrichsthaler Stadtrat, am Mittwoch zu diesem Thema und fügte hinzu: "Wir haben Bürgermeister Rolf Schultheis und seinen Vorgänger Werner Cornelius mehrfach aufgefordert, uns den Vertrag mit der WUI vorzulegen. Dies ist nicht geschehen. Wir kennen den Vertrag bis heute nicht." Dabei habe der Bürgermeister nach dem Kommunalen Selbstverwaltungsgesetz eine Informationspflicht gegenüber den Ratsmitgliedern. Die CDU werde erneut Einsicht in den Vertrag fordern und eine Frist dazu setzen. Anja Wagner-Scheid: "Falls uns der Vertrag wieder nicht vorgelegt wird, werden wir die Kommunalaufsicht einschalten." me