In der Stadtmitte geht's weiter

Friedrichsthal. Mit ihren großen Metallzähnen bohrt sich die riesige Baggerschaufel immer wieder in den dunkelgrauen Asphalt. Stück für Stück verschwindet der alte Straßenbelag. Der Baggerfahrer hebt die großen Brocken mit der Schaufel auf einen Lkw. Der Kipper ächzt unter der schweren Last.In Friedrichsthal hat der vorletzte Bauabschnitt zur Neugestaltung der Stadtmitte begonnen

Friedrichsthal. Mit ihren großen Metallzähnen bohrt sich die riesige Baggerschaufel immer wieder in den dunkelgrauen Asphalt. Stück für Stück verschwindet der alte Straßenbelag. Der Baggerfahrer hebt die großen Brocken mit der Schaufel auf einen Lkw. Der Kipper ächzt unter der schweren Last.In Friedrichsthal hat der vorletzte Bauabschnitt zur Neugestaltung der Stadtmitte begonnen. Die Bismarckstraße wird zwischen Johannisstraße und Saarbrücker Straße umgestaltet. Vergangene Woche begannen die Arbeiten im Einmündungsbereich in die Saarbrücker Straße. Wie in der Schmidtbornstraße werden die ersten Meter mit rötlichen Pflastersteinen gestaltet. Im weiteren Verlauf kommen bis zur Johannisstraße graue Steine. Und die Straße bekommt in der Mitte eine Entwässerungsrinne. Nach Angaben von Robert Immesberger, dem Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt bei der Stadt Friedrichsthal, werden im Zuge der Maßnahme die Container auf dem Standplatz in der Nähe der Treppe hoch zur Hüttenstraße unterirdisch eingebaut. Änderung für AutofahrerAus einer Abdeckung auf dem Boden würden dann nur noch die Einfüllstutzen der Behälter rausschauen. Und: Die Bushaltestelle in der Bismarckstraße werde neu gestaltet, bekomme eine kleine Wartehalle. Dieser vorletzte Bauabschnitt der Stadtmitte-Neugestaltung soll bis zum 10. August - also rechtzeitig vor dem Friedrichsthaler Stadtfest am dritten August-Wochenende - fertig sein. Für die Autofahrer bringen die Arbeiten einige Einschränkungen mit sich. So kann zurzeit der Friedrichsthaler Marktplatz nur noch über die Luther- und Bismarckstraße angefahren werden. Wenn die Einmündung fertig ist, dann ist die Zufahrt zum Marktplatz nur noch von der Saarbrücker Straße her möglich. Die Kosten für den vorletzten Bauabschnitt beziffert Immesberger auf rund 300 000 Euro. Zwei Drittel davon kommen aus Fördertöpfen des Bundes und des Landes; ein Drittel zahlt die Stadt. Wie der Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt weiter erläutert, soll im nächsten Jahr der vorläufig letzte Bauabschnitt, die Umgestaltung des Hangs zwischen der Bismarck- und der Hüttenstraße, in Angriff genommnen werden. Die Umgestaltung des Friedrichsthaler Zentrums begann im März 2007. Zuerst bekam die Saarbrücker Straße zwischen Schmidtborn- und Bismarckstraße einen neuen Belag. Die Bushaltestelle am Marktplatz erhielt eine neue Wartehalle mit einem Imbiss und einer öffentlichen Toilette mit behindertengerechtem WC. 36 ParkplätzeSchließlich bekam auch der Marktplatz selbst ein neues Gesicht - mit einer rund 180 Quadratmeter großen Aufenthaltsfläche direkt hinter der Wartehalle und einer 1300 Quadratmeter großen Parkzone mit 36 Parkplätzen sowie je vier Taxistell- und Behindertenparkplätzen. Die ehemalige Wiese neben der Bismarckstraße wurde zu einer multifunktionalen Fläche umgebaut. Die Gesamtkosten lagen bei 1,4 Millionen Euro. 250 000 zahlte die Stadt, den Rest Bund, Land und Europäische Union.

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