„Ich nehme viele Erfahrungen und Ideen mit“

„Ich nehme viele Erfahrungen und Ideen mit“

Gemeinschaft erleben, einen individuellen Zugang zum Glauben finden und ganz nebenbei ein paar Anregungen für ihren späteren Beruf sammeln: Das wollen angehende Religionslehrerinnen und -lehrer bei der 10. Diözesanjugendwallfahrt (DJW) in dieser Woche in Rom.

Die angehenden Religionslehrer nehmen gemeinsam mit 30 anderen jungen Leuten teil an dem Angebot der Abteilung Jugend im Bistum Trier . Begleitet werden die jungen Menschen von Weihbischof Jörg Michael Peters. Die Wallfahrt steht im Zeichen des von Papst Franziskus ausgerufenen Jahres der Barmherzigkeit. Tagsüber pilgern die Teilnehmenden aus dem ganzen Bistum in kleinen oder größeren Gruppen durch Rom, singen auf dem Petersplatz und in der Metro, beten, sprechen über Glaubens- und Lebensfragen, pflegen gemeinsame Rituale.

"Ich nehme hier viele Erfahrungen und Ideen mit, die ich zum Beispiel später für Klassenfahrten gut gebrauchen kann", sagt Katharina Rollinger (23) aus Friedrichsthal, die im fünften Semester Theologie studiert, wie die Bischöfliche Pressestelle Trier weiter mitteilt.

"Nur wenn wir unseren Glauben leben, können wir ihn auch lebendig an die Schüler weitergeben", sagt Andreas Nuber (23) aus Bad Kreuznach. Er studiert im sechsten Semester Theologie fürs Gymnasium an der Uni Mainz. Lebendig heißt für Luisa Maurer aus Quierschied, dass es in den Gesprächen auch mal kritisch zugehen soll. Die 21-Jährige studiert im siebten Semester an der Uni Saarbrücken - ebenfalls fürs Gymnasium. Ihr ist es wichtig, die Schüler sensibel für den Glauben zu machen. "Man kann hier viel für die Zukunft lernen", fügt Studienkollege Matthias Storb (23) aus Saarbrücken hinzu. Im Religionsunterricht spiele gerade der persönliche Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern eine wichtige Rolle. "Es sollte ein Lehrer sein, dem man sich als Schüler öffnen kann."

Der persönliche Kontakt ist auch bei der aktuellen Diözesanjugendwallfahrt wichtig. Einige der angehenden Religionslehrkräfte, die aus verschiedenen Ecken des Bistums kommen, haben darüber Freundschaften geschlossen, fahren teilweise schon seit mehreren Jahren mit. "Pilgern ist ein toller Weg, Gemeinschaft zu erfahren", sagt Storb. "Man wächst total zusammen."

Bilder, Berichte und Erfahrungen gibt es auf www.bistum-trier.de , auf Facebook unter www.facebook.com/bistumtrier , www.facebook.com/eli.ja.sb und unter www.eli-ja.de .

Mehr von Saarbrücker Zeitung