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Hühnerfelder Wanderer dominieren in Bildstock

Hühnerfelder Wanderer dominieren in Bildstock

Bildstock. Lockeren Schrittes kommt Uwe Wüsten den Weg vom Hoferkopf runter in Richtung Pausenhalle der Grundschule. "Jetzt freue sich mich auf ein leckeres Essen und ein kühles Getränk", sagt er lächelnd. Dreieinhalb Stunden war der 39-Jährige aus Sulzbach in den Wäldern rund um den Hoferkopf unterwegs. Wüsten war einer von 2300 Wanderern, die am Wochenende bei der 36

Bildstock. Lockeren Schrittes kommt Uwe Wüsten den Weg vom Hoferkopf runter in Richtung Pausenhalle der Grundschule. "Jetzt freue sich mich auf ein leckeres Essen und ein kühles Getränk", sagt er lächelnd. Dreieinhalb Stunden war der 39-Jährige aus Sulzbach in den Wäldern rund um den Hoferkopf unterwegs. Wüsten war einer von 2300 Wanderern, die am Wochenende bei der 36. internationalen Volkswanderung des Turnvereins Bildstock mitmachten, wie bereits kurz berichtet. "Seit diesem Jahr wandere ich regelmäßig. Das ist nicht nur gut für mein Herz-Kreislaufsystem, sondern auch für meine Figur", erzählte er und zeigte auf seinen Bauchansatz. Die Tour in Bildstock war seine 13. Wanderung. "Es war herrlich im Wald. Die Strecken waren prima zu gehen", lobte er die Veranstalter. Auch in diesem Jahr hatte der Turnverein Bildstock wieder drei Strecken ausgeschildert: sechs, zehn und 20 Kilometer. Uwe Wüsten nahm die 20 Kilometer-Route. Sechs Kilometer waren der Friedrichsthaler Bürgermeister Rolf Schultheis und seine Frau Elvira am Sonntagmorgen unterwegs. "Das war auch genug. Ich habe gestern drei Stunden Tennis gespielt", erzählte der Verwaltungschef. Auch die CDU-Landtagsabgeordnete Anja Wagner-Scheid war mit Ehemann Marco am Sonntag auf Tour. Die beiden marschierten zehn Kilometer. "Wir sind mit der Resonanz zufrieden", erklärte Walter Staub, der Vorsitzende des Turnvereins Bildstock. 80 Vereinsmitglieder waren an den zwei Tagen auf den Beinen, versorgten die Wanderer mit kühlen Getränken und leckerem Essen. "Alle waren voll des Lobes über unsere schönen Strecken", freute sich Gerd Dietrich, der mit Juliane Simson die Startkarten ausgab. Alle Routen führten von der Pausenhalle am Aussichtsturm auf dem Hoferkopf und der Marienkapelle vorbei, über den Hundedressurplatz in Richtung Geißheck und Förster Roth-Denkmal. Hier war der Wendepunkt für die Kurzstreckler. Die anderen marschierten in Richtung Emsen-Brunnen weiter. Dort trennten sich die Wege der Zehn- und 20-Kilometer-Strecke. Die längere führte an den idyllisch gelegenen grünen und blauen Heinitz-Weihern vorbei durchs Sinnerthal und die Sandkaul zurück zur Hoferkopfschule. Nach Angaben von Gerd Spang, der die Zahl der Wanderer notierte, kam die stärkste Gruppe (57 Personen) mal wieder vom Wanderverein Frei-Weg aus Hühnerfeld. 56 Frauen und Männer vom Deutschen Roten Kreuz aus Quierschied hatten die Wanderschuhe geschnürt. Stark vertreten waren auch die Wandervereine aus Dudweiler, Blieskastel, Schiffweiler, Hüttigweiler und Ensheim. ll