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Grünes Ziel: Gepflegte Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung

Grünes Ziel : Gepflegte Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung

() Der Spielplatz in der Grillparzer Straße in Friedrichsthal ist eine Oase der Ruhe und gleicht den Freizeitanlagen eines Freibades – nur dass das Freibad fehlt. Es gibt eine riesige freie Wiesenfläche, einen bestens gepflegten Bolzplatz, ein Piratenschiff als Klettergerüst und Abenteuerbasis und ein Beachvolleyball-Feld mit feinem Sand und intaktem Netz. Wenn man hier jetzt noch ins Wasser springen könnte, wäre es die perfekte Freizeitanlage, wie sie sich manches Bad im Saarland wünschen würde.

Unter den insgesamt 382 000 Quadratmetern Grünfläche in der Stadt Friedrichsthal ist diese Anlage trotzdem etwas Besonderes. Nicht einsehbar von Wald umringt ist sie eine Oase der Ruhe, viel genutzt von den Schülern, Lehrern und Eltern der nahen Montessorischule und ebenso vom Jugendzentrum sowie von den Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung.

Die große Wiese dient nicht den Sonnenanbetern als Liegefläche, sie ist ein Sportplatz. Zwar nicht im Fußball-Standardmaß und ohne Tore, dafür aber für Lauftraining und Leichtathletik gut geeignet.

Der Bolzplatz mit den stabilen Stahltoren ist für die Fußballer die ohnehin bessere Alternative, die Kinder lieben das Multifeld und haben es oft in Beschlag. Auch eine Kletterwand gibt es, an zwei künstlichen Felsen kann man seine ersten Klettertechniken üben, ein Kiesbett sorgt dafür, dass man im Falle eines Sturzes gebremst wird. Die Wiesen wirken sehr gepflegt, die komplette Anlage ist ohne Beschädigungen. Hans-Jürgen Wilhelm vom Baubetriebshof und seine mehr als 20 Mitarbeiter kümmern sich darum.

Zweimal wöchentlich wird Müll eingesammelt, alle Spielgeräte werden kontrolliert und Schäden möglichst schnell behoben. „Nur mit dem Mähen kommen wir manchmal nicht nach. Gerade wenn es sehr warm ist und zwischendurch regnet, explodiert die Natur förmlich. Ärgerlich sind auch Hundehalter, die das Beachvolleyball-Feld für ihre Tiere missbrauchen, obwohl dies untersagt ist.“

Gerade beim Ortstermin mit unserer Zeitung stießen wir auf so einen Fall. Antwort des Hundebesitzers: „Der spielt nur.“