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Spaß machen und Spaß haben
Zeigen, was man drauf hat

Bildstock. Johannes-Schüler gestalteten Monatsfeier mit Tanz, Musik und Schauspiel

Rhythmisches Fingerschnipsen, Klatschen, dann ertönt „Guten Morgen, schön dass ihr da seid. Guten Morgen, wie schön dass es euch gibt.“ So wie bei der Monatsfeier der Johannes-Schule Bildstock möchte man eigentlich jeden Tag begrüßt werden. Übernommen hatte das fröhliche Willkommen in dem Fall der Chor der Schule unter Leitung von Catherine Hirt.


Es gehört zum Selbstverständnis der Waldorfschulen, sich regelmäßig für Gäste von außen zu öffnen und diese am Schulleben teilhaben zu lassen. Die vierteljährliche Monatsfeier ist dabei eine konstante Größe, für die auch die Bildstocker Schulgemeinschaft regelmäßig Eltern, Freunde und Interessierte in ihre kleine Aula einlädt. Allein die Eurythmie-Darbietung lohnt den Weg: So „tanzten“ die Achtklässler an jenem Samstagvormittag einen Fünfstern. Bei dieser Kunstform, die wörtlich übersetzt „schöner Rhythmus“ heißt, wird die innere Bewegung, die der Mensch bei Musik oder Dichtung empfindet, in Schritten und Gesten sichtbar gemacht. Den Fünfstern durch Bewegung im Raum darzustellen, wirkt ordnend und belebend auf die Jugendlichen.

 Für viele Lacher sorgte das Mini-Theaterstück „Oma Agathe“, das auf einem Kinderbuch des Erfolgsduos Axel Scheffler und Julia Donaldson basiert. Noch mehr Laune machte der musikalische Rückblick der Elfklässler auf ihre Klassenfahrt, getextet auf einen Peter-Fox-Hit: „Am Ende der Wiese stehen Zelte am See …“. Auch um ein Zelt oder vielmehr eine Jurte handelt es sich bei dem Klassenzimmer der Wiesenklasse. Deren Schüler luden abschließend zum Martinsspiel ein.



(nig)