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Friedrichsthal: Schulen gehen das Thema Mobbing offensiv an

Friedrichsthal: Schulen gehen das Thema Mobbing offensiv an

Friedrichsthal. Hilde Weber (Foto: Hillen), die am Landesinstitut für Pädagogik und Medien als Fachreferentin für Prävention tätig ist, hat an der Erweiterten Realschule Friedrichsthal (Edith-Stein-Schule) einen Vortrag zum Thema Mobbing gehalten. Die Expertin sprach am Samstag auf Einladung der Projektgruppe "Gegen Rassismus und Gewalt" und deren Leiter Werner Hillen

Friedrichsthal. Hilde Weber (Foto: Hillen), die am Landesinstitut für Pädagogik und Medien als Fachreferentin für Prävention tätig ist, hat an der Erweiterten Realschule Friedrichsthal (Edith-Stein-Schule) einen Vortrag zum Thema Mobbing gehalten. Die Expertin sprach am Samstag auf Einladung der Projektgruppe "Gegen Rassismus und Gewalt" und deren Leiter Werner Hillen.Wie Hillen, Rektor der Edith-Stein-Schule, sagte, will die Projektgruppe das Thema Mobbing in diesem Schuljahr offensiv angehen. Neueste Studien hätten ergeben, dass an Schulen auf 100 Schüler vier Mobbingfälle kommen - und betroffen seien alle Schulformen. Webers Vortrag lauschten nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer der Edith-Stein-Schule und der Grundschule Bildstock (Hoferkopfschule). Beide Bildungseinrichtungen tragen den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Nach Angaben von Hillen sprach Hilde Weber "in ihrer sehr praxisnahen Darstellung" Fragen an wie "Warum mobben Kinder oder Jugendliche andere Kinder oder Jugendliche?", "Wer kann zum Täter werden?" oder "Gibt es das typische Opferbild?". Wie Hillen hinzufügte, wollen er und seine Kollegin Sandra Hödelsberger-Fuchshumer, Leiterin der Hoferkopfschule, bei weiteren Projekten zum Thema Mobbing eng zusammenarbeiten. me