Kitas und Krippen : Friedrichsthal macht Kitas billiger

  In der letzten Sitzung der Legislaturperiode hat der Friedrichsthaler Stadtrat eine massive Absenkung der Elternbeiträge für Kindertagesstätten- und Krippen-Plätze beschlossen. Der Rat entschied einstimmig, dass der Regelplatz statt bislang 100,50 Euro nun nur noch 78 Euro kosten soll.

Auch bei Tagesplätzen ist die Entlastung spürbar. Ein Platz für das erste Kind kostet 111 statt 143 Euro. Ein Krippenplatz wird um 56,50 Euro billiger und kostet nach dem Stadtratsbeschluss 238,50 Euro. Die „Geschwisterkinder“ werden „entsprechend der gesetzlichen Vorgaben behandelt“, heißt es im Beschluss des Rates – auch hier werden die Kosten für die Eltern also deutlich sinken.

„Diese Entlastung war ein lange gehegter Wunsch, und ich bin sehr froh, dass ihr alle Fraktionen zugestimmt haben“, sagte Friedrichsthals Bürgermeister Rolf Schultheis, „Bund und Land haben dieses Gute-Kita-Gesetz ausgehandelt. Unseren städtischen Haushalt belastet es nicht, da ja das Land künftig einen höheren Anteil der Personalkosten übernehmen wird.“ Die neuen Beitragshöhen gelten ab 1. August.

Auch um Zahlen ging es bei der Feststellung des Jahresergebnisses für den Friedrichsthaler Entsorgungszweckverband, bezogen auf 2018. Der von der Firma W+ST Publica Revisionsgesellschaft mbH geprüfte Abschluss weist bei Einnahmen von rund 2,77 Millionen Euro ein Defizit von 972,33 Euro aus, der aus den Gewinnvorträgen der vergangenen Jahre zu begleichen ist.

Verabschiedet wurden am Mittwoch zehn teilweise langjährige Ratsmitglieder, an der Spitze Anne Hauptmann. Die SPD-Poltikerin war 30 Jahre lang im Rat tätig und fungierte 25 Jahre als Beigeordnete der Stadt.

Am kommenden Freitag, 5. Juli, tritt dann der neue Stadtrat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Dann sind sechs Parteien im Rat vertreten.

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