Freiluftsause steigert das Image

Friedrichsthal. Die Planungen für das Friedrichsthaler Stadtfest laufen auf Hochtouren. "Jeden Tag treffen noch neue Anmeldungen ein", sagt Dieter Lauermann. Zur Zeit führt er Gespräche mit den Musikbands

Friedrichsthal. Die Planungen für das Friedrichsthaler Stadtfest laufen auf Hochtouren. "Jeden Tag treffen noch neue Anmeldungen ein", sagt Dieter Lauermann. Zur Zeit führt er Gespräche mit den Musikbands. Lauermann rechnet damit, dass in diesem Jahr knapp 70 Teilnehmer - "eine gute Mischung aus Vereinen und professionellen Anbietern" - für viel multikulturelles Flair sorgen. Der 46-jährige selbstständige Kaufmann ist Organisationsleiter des Friedrichsthaler Werbekreises und in dieser Funktion Hauptverantwortlicher für das Friedrichsthaler Stadtfest. Es ist das größte Fest dieser Art im Sulzbach- und Fischbachtal. Am dritten Augustwochenende steigt die 27. Auflage der großen Freiluftsause. Seit der Premiere im Jahre 1983 ist der Werbekreis Veranstalter der Fete. Die Jubiläumsauflage 2007 wurde allerdings zu einer Hängepartie: Es gab im Werbekreis Überlegungen, das Fest ausfallen zu lassen. Doch in mehreren Sitzung gelang es der Gemeinschaft dann doch, die 25. Auflage auf die Beine zu stellen. Dieter Lauermann - er hatte das Stadtfest vor 2002 schon einige Male organisiert - erklärte sich bereit, für das Jubiläumsfest die Organisation zu übernehmen. Im vergangenen Jahr stand er ebenfalls in der Verantwortung und auch diesmal laufen bei dem 46-Jährigen alle Fäden zusammen. Lauermann gibt sich bescheiden. "Einer muss es ja machen", sagt er und erklärt: "Unser 1. Vorsitzender Thomas Zapp unterstützt mich." Ein kurzer Rückblick: 1983 hob die im Werbekreis organisierte Kaufmannschaft das Fest aus der Taufe. Es sollte eine Ausweitung der Werbetage und ein Dankeschön für die treue Kundschaft werden. Das Stadtfest löste das bekannte Park- und Lichterfest ab. Viele gute Wünsche begleiteten die Premiere. Die Wünsche gingen in Erfüllung. Das Fest war das erste seiner Art im Stadtverband (heute Regionalverband), bei dem eine Hauptverkehrsstraße gesperrt wurde. Schon lange vor 1983 hatte sich der Werbekreis mit dem Gedanken befasst, ein Stadtfest zu organisieren. Bis zur Premiere mussten noch viele Hindernisse überwunden werden. Anfänglich dauerte das Stadtfest einen Tag. Später, angespornt durch die Erfolge, wurde es auf zwei Tage ausgedehnt. In diesem Jahr gibt es erstmals ein Stadtfest über drei Tage. Lauermann: "Aufgrund von Arbeiten in der Heinitzerstraße wird die Saarbrücker Straße bereits am Freitag gesperrt. Wir nutzen die einmalige Gelegenheit, das Fest dann an drei Tagen zu veranstalten". Und da ein dritter Festtag mit sehr hohen Zusatzkosten verbunden sei, entfalle das obligatorische Höhenfeuerwerk am letzten Festtag. Bürgermeister Rolf Schultheis bezeichnet das Stadtfest als "Glücksfall für die Stadt". Es locke jedes Jahr Tausende von Gästen an und sei somit ein wichtiger Imagefaktor.

Auf einen BlickDas Friedrichsthaler Stadtfest 2009 dauert erstmals drei Tage. Nach Angaben des Organisationsleiters Dieter Lauermann gibt es im Festbereich zwei Bühnen: eine vor dem HeCha-Modeshop in Höhe der Einmündung der Friedenstraße in die Saarbrücker Straße und eine zweite in Höhe des Autohauses Schorr. Auf dem Marktplatz steht keine Bühne. Dort bauen wahrscheinlich zwei Schausteller ihre Fahrgeschäfte auf und Gastronomiebetriebe nutzen den Marktplatz als Biergarten. Das Fest wird am Freitag, 14. August, um 18 Uhr, von Schirmherrin Lisa Kahlenbach, sie ist Leiterin der Sparkasse in Friedrichsthal, und Bürgermeister Rolf Schultheis mit einem Fassanstich auf der HeCha-Bühne eröffnet. Am Sonntag haben die Geschäftsleute in der Innenstadt ihre Läden von 13 bis 18 Uhr geöffnet. ll