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Erlebnisse, die eine Verbindung schaffen

Erlebnisse, die eine Verbindung schaffen

Friedrichsthal. Seit etwa zwei Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Nr. 3 in Przemysl (Polen) und der Edith-Stein-Schule. Vom 30. September bis zum 5. Oktober waren die polnischen Jugendlichen wieder in Friedrichsthal zu Gast. Sie wohnten während dieser Zeit bei ihren 15 Gasteltern und ihren deutschen Freunden

Friedrichsthal. Seit etwa zwei Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Nr. 3 in Przemysl (Polen) und der Edith-Stein-Schule. Vom 30. September bis zum 5. Oktober waren die polnischen Jugendlichen wieder in Friedrichsthal zu Gast. Sie wohnten während dieser Zeit bei ihren 15 Gasteltern und ihren deutschen Freunden.Mit Spannung erwarteten die Friedrichsthaler Schüler und ihre Eltern die polnischen Gäste am Sonntagnachmittag. Nach 18 Stunden Fahrt trafen sie begleitet von ihren beiden Lehrerinnen Hanna Kopciewicz und Anna Lubinska ein, begrüßt durch die Lehrerin Anja Miedreich, Rektor Werner Hillen und die Erzieherin Alina Zimowski.

Am nächsten Morgen empfing Anne Hauptmann in Vertretung des Bürgermeisters die Jugendlichen und hieß sie in Friedrichsthal willkommen. Bis zum Mittagessen im Bistro der Schule nahmen die polnischen Schüler am Unterricht in Arbeitslehre und Computer teil. Der Nachmittag sah ein sportliches Programm mit Bogenschießen und Boule auf dem DJK-Sportplatz in Bildstock vor.

Am folgenden Tag ging es mit dem Bus nach Otzenhausen zum keltischen Ringwall. Sowohl von den Ausführungen der Fremdenführerin, als auch von der Schönheit der Landschaft waren die Schüler begeistert. Über den Stausee in Nonnweiler ging es am Nachmittag weiter zum Peterberg in Braunshausen, wo die Jugendlichen viel Spaß auf der Sommerrodelbahn hatten.

Der Mittwoch war der Tag der Gastfamilien. Während die Lehrer einen Tag gemeinsam in Trier und Mettlach verbrachten, waren die Gastfamilien zu unterschiedlichsten Zielen im Saarland oder im benachbarten Rheinland-Pfalz unterwegs.

Mit dem Schiff ging es am Donnerstag von Mettlach durch die Schleuse bis nach Saarburg. Eine Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn vermittelte trotz strömenden Regens einen Eindruck von der Schönheit der Stadt. Nach dem Besuch eines Eiscafés hatten die Schüler Zeit, sich selbst mit der Umgebung vertraut zu machen.

Am Donnerstagabend war dann auch schon wieder die Zeit des Abschiednehmens gekommen. Fotos von den zurückliegenden Tagen ließen die schönen Erlebnisse Revue passieren. Ein reichhaltiges Büfett ließ keine Wünsche offen und bei einer Disco konnte man sich noch einmal so richtig austoben.

Der Abschied am nächsten Morgen fiel nach so vielen gemeinsamen Erlebnissen schwer. Aber es blieb die Hoffnung, dass es ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Polen gibt. Sowohl die Gasteltern als auch die Schüler selbst lobten die Harmonie, die bei diesem Austausch geherrscht hat. red