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Für Umwelt und Geldbeutel
Energie sparen, Umwelt schonen

Bei der offiziellen Inbetriebnahme (von links): Jan Fehlhaber von FAMIS, Stadtwerke-Geschäftsführer Gerhard Bös, die stellvertretende Fachbereichsleiterin Bauamt Birgit Kania, Schwimmmeister Sascha Baumert, Bürgermeister Rolf Schultheis und Harald Großjean, zuständig für die Bäderbetriebe der Stadt Friedrichsthal
Bei der offiziellen Inbetriebnahme (von links): Jan Fehlhaber von FAMIS, Stadtwerke-Geschäftsführer Gerhard Bös, die stellvertretende Fachbereichsleiterin Bauamt Birgit Kania, Schwimmmeister Sascha Baumert, Bürgermeister Rolf Schultheis und Harald Großjean, zuständig für die Bäderbetriebe der Stadt Friedrichsthal FOTO: Stadt Friedrichsthal
Friedrichsthal. Das Friedrichsthaler Bad hat jetzt ein neues Block-Heizkraftwerk.

Das Hallen- und Freibad spart ab sofort jede Menge Energie. Dafür sorgen das neue Block-Heizkraftwerk (BHKW) sowie ein Erdgaskessel. Per Knopfdruck nahmen Bürgermeister Rolf Schultheis, Birgit Kania, Harald Großjean von der Stadt, Gerhard Bös von den Stadtwerken, Schwimmmeister Sascha Baumert und Jan Fehlhaber von der FAMIS das BHKW offiziell in Betrieb. Der Stadtrat hatte im Vorfeld grünes Licht für die innovative Energielösung der FAMIS im Hallen- und Freibad gegeben, wie die Stadt meldet.


Zum Zuge kommt eine Energie-Contracting-Lösung der FAMIS. Der Energiedienstleister und Facility Manager der VSE-Gruppe hat dafür Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb des BHKW übernommen. Das erdgasbetriebene BHKW mit 50 kWel und 81 kWth erzeugt Strom und Wärme und sorgt somit unter anderem für warmes Wasser zum Duschen und Baden. Der erzeugte Strom wird entweder selbst verbraucht oder ins Netz eingespeist. Planung und Umbau der technischen Anlagen zur Strom- und Wärmeversorgung erfolgten im Frühjahr dieses Jahres, ohne den Badbetrieb zu unterbrechen.

Bürgermeister Schultheis freute sich, dass mit der innovativen Energieversorgung nicht nur Energie gespart, sondern auch ein wichtiger Beitrag für die Umwelt geleistet würde. Das Hallen- und Freibad sei ein Beispiel dafür, wie durch die Zusammenarbeit des Bäderbetriebs der Stadt mit dem erfahrenen Partner FAMIS Energiekosten für Primärenergie gesenkt werden könnten.



FAMIS hat bereits zahlreiche Bäder im Südwesten Deutschlands modernisiert und umgebaut und betreibt vielerorts die technischen Anlagen.

Jan Fehlhaber bedankte sich für das Vertrauen in der für beide Seiten fairen Zusammenarbeit, wie die Stadt abschließend meldet.