Einmal im Jahr geht's nach Rumänien

Bildstock. Heute schreibt uns Harald Hauch (71) aus Bildstock. Was ihn und seine Freunde, Werner Loos (81) und Willi Gehring (60) verbindet, das ist das Mitgefühl und das große Engagement für Menschen, die oft nicht wissen, ob sie auch morgen noch genug zu essen haben - für sich und ihre Familie

Bildstock. Heute schreibt uns Harald Hauch (71) aus Bildstock. Was ihn und seine Freunde, Werner Loos (81) und Willi Gehring (60) verbindet, das ist das Mitgefühl und das große Engagement für Menschen, die oft nicht wissen, ob sie auch morgen noch genug zu essen haben - für sich und ihre Familie. Es sind dies allesamt bettelarme Männer, Frauen und Kinder, denen ihre Hilfe, ihre Unterstützung gilt. Zusammen sind Werner Loos, Harald Hauch und Willi Gehring im Deutsch-Rumänischen Freundschaftskreis (DRFK) engagiert. Unzählige Hilfslieferungen hat dieser Verein mit Sitz an der Saar schon auf den Weg gebracht. Mithilfe von großzügigen Sponsoren, mithilfe von Saarländern, denen das Schicksal der Menschen im östlichen Teil Europas nicht gleichgültig ist. In gewissen Abständen treffen sich die drei Männer, die uns freundlicherweise noch ein Foto zugeschickt haben, um sich auszutauschen und gemeinsame Erlebnisse, gemeinsame Erfahrungen zu besprechen. "Wir sind schon viele Jahre politisch verbunden und engagiert", schreibt Harald Hauch. Dazu muss man wissen, dass Willi Gehring aus Bildstock lange Jahre CDU-Abgeordneter im saarländischen Landtag war. "Wir fahren mindestens einmal im Jahr nach Rumänien und sammeln das ganze Jahr über Spenden", fügt unser heutiger Autor noch hinzu. Gerade wieder hat der DRFK eine große Hilfslieferung nach Rumänien auf den Weg gebracht. Und jedes Jahr an Weihnachten - das ist mittlerweile guter Brauch - erhalten Tausende von Kindern Süßigkeiten und andere schöne Sachen. So wird ihnen das Christenfest ein wenig versüßt. Oft ist es ihr einziges Weihnachtsgeschenk, das sie in Händen halten. Es herrscht eben eine Armut, wie sie sich viele Leute nicht vorstellen können. Um so erfreulicher, dass es Männer und Frauen gibt, wie eben die Mitglieder im DRFK, die nicht zuerst an sich denken, sondern an das Elend in der Welt. Und dagegen auch etwas unternehmen. mh