„Ein sehr schweres Spiel“

In der Fußball-Saarlandliga empfängt bereist am Freitag der SC Friedrichsthal den SV Auersmacher zum Derby. Beide Teams sind durchwachsen in die Saison gestartet. Ein Sieg wäre für beide Teams Gold wert.

Ein Sieg zum Saisonauftakt, eine Niederlage am zweiten Spieltag und zuletzt ein Unentschieden: Diese Bilanz trifft sowohl auf den SC Friedrichsthal als auch auf den SV Auersmacher zu. Beim Aufeinandertreffen der beiden Fußball-Saarlandligisten - Anstoß ist am Freitag um 19 Uhr im Friedrichsthaler Stadion am Franzschacht - erwartet SCF-Trainer Andreas Fellhauer daher ein Spiel auf Augenhöhe: "Das wird für beide Seiten ein sehr schweres Spiel. Auersmacher hat eine sehr kampfstarke Truppe, die auch immer wieder spielerische Akzente setzen kann. Aber wir haben auch Qualitäten." In der Tabelle steht der SV Auersmacher auf Rang acht, Friedrichsthal wegen des schlechteren Torverhältnisses zwei Plätze dahinter. "Drei Punkte wären natürlich wichtig. Wir sind nicht optimal in die Saison gestartet und wollen auch unser erstes Heimspiel gewinnen", sagt Fellhauer.

Mit dabei ist wieder der Friedrichsthaler Kapitän Florian Bohr, seine Verletzung ist ausgeheilt. "Florian ist körperlich noch nicht bei 100 Prozent, aber er verleiht unserem Spiel viel Stabilität", lobt Fellhauer. Die Einsätze von Dennis Becker (Adduktorenzerrung) und Alden Hodzic (Bänderdehnung) sind dagegen fraglich. Bei Auersmacher fehlt neben den Jörg Rau (Fußbruch) und Daniel Finkler (Reizung im Knie) Defensivspieler Christoph Berger (Urlaub). Auch Philipp Weyers, Spielertrainer des SVA, erwartet ein enges Spiel: "Friedrichsthal hat sich gut verstärkt und Andreas Fellhauer ist ein erfahrener Trainer. Mit Fußballern wie Florian Bohr und Daniel Schlicker haben sie viel Qualität."

Der SC Halberg Brebach empfängt am Samstag um 15.30 Uhr den FV Eppelborn. Für Alexander Stamm, Trainer des SC, ein wichtiges Spiel. "Wir haben nach drei Spielen drei Punkte geholt. Gewinnen wir, haben wir einen schwach befriedigenden Saisonstart hingelegt. Verlieren wir, stehen wir direkt unter Druck." Mit Manfred Leonhard (Miniskusanriss), Maximilian Demmer (Verletzung des Innenbandes) und Kenneth Asante (Grippe) muss er auf drei Leistungsträger verzichten. "Wir wollen uns nicht hinter den Verletzten verstecken. Es wird zwar nicht einfacher, aber unser Kader hat die Qualität", sagt Stamm.

Eine Hiobsbotschaft erreichte unter der Woche auch die DJK Bildstock. Kapitän Wladimir Otto, der sich am ersten Spieltag einen Wadenbeinbruch zugezogen hatte, wird für den Rest der Saison ausfallen. Auch ein Einsatz von Daniel Isensee (Riss der Patellasehne) vor der Rückrunde schließt DJK-Trainer Björn Klos aus: "Das ist natürlich sehr bitter. Damit fehlen mir beide etatmäßigen Spieler für das defensive Mittelfeld." Bildstock spielt am Sonntag zu Hause gegen den mit neun Punkten in die Saison gestarteten VfL Primstal. Trotz der Ausfälle ist sich Klos sicher: "Auswärts fehlen uns noch ein paar Prozent. Aber zu Hause können wir die kompensieren. Für mich ist die Primstaler Mannschaft, was taktisches Verhalten angeht, zwar ein Vorbild, aber wir können gegen sie punkten."

Für den SV Bübingen geht sein schweres Auftaktprogramm weiter. Der noch sieglose Vizemeister muss am Sonntag zu den SF Köllerbach.