| 15:11 Uhr

Durchwachsene Zahlen fürs Friedrichsthaler Schwimmbad

Friedrichsthal. Freibäder sind natürlich ein klares Saisongeschäft. Denn so launisch wie die Sonne strahlt, ist auch der Betrieb in diesen Freizeiteinrichtungen. Und da sich Rekord-Sommer und Regenjahre scheinbar abwechseln, fällt die Besucherbilanz dementsprechend unterschiedlich aus. chm

Freibäder sind natürlich ein klares Saisongeschäft. Denn so launisch wie die Sonne strahlt, ist auch der Betrieb in diesen Freizeiteinrichtungen. Und da sich Rekord-Sommer und Regenjahre scheinbar abwechseln, fällt die Besucherbilanz dementsprechend unterschiedlich aus.


Dies fällt zumindest beim Blick in die Statistik auf, die die Stadt Friedrichsthal nun hinsichtlich ihres Freibades präsentiert hat. Darin enthalten sind die Besucherzahlen und der erlöste Eintritt seit dem Jahr 1996. Nicht erfasst wurde das vergangene heiße Wochenende mit dem letzten Freibadtag am Sonntag, Und so kamen in der Saison 2016 von Anfang Juni bis zum vergangenen Donnerstag, 25. August, insgesamt 14 504 Badegäste in den Freiluft-Wassertempel. 2015 waren es im Rekord-Sommer mit 28 445 Personen rund doppelt so viele. Dieses Jahr brachten die Freibad-Fans der Stadtkasse 22 267,20 Euro, im Jahr 2015 waren es 42 747,70 Euro an Eintrittseinnahmen. Somit erlöste jeder Badbesucher in dieser Saison im Schnitt 1,54 Euro. Auffällig: Rund zehn Prozent der Bad-Besucher, es waren 1341 Gäste, kamen am besonders heißen 20. Juli 2016.

Das Super-Jahr 2003



Blickt man zurück in die Bad-Historie war 2003 mit 59 721 Besuchern das erfolgreichste Jahr. Dagegen wirkt der verregnete Sommer in 2014 ernüchternd: 10 078 Schwimmer und Nichtschwimmer besuchten das Friedrichsthaler Freiluft-Nass und spülten gerade einmal 14 762,40 Euro Eintritt in die Kasse.

Die Stadt schaltet nun um in den Hallenmodus und öffnet das Hallenbad ab Dienstag, 6. September, für Privatpersonen, Schulen und Vereine.