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Die Attraktion der Feuerwehr

Wolfgang und Tom Staub schauen von der Drehleiter aufs festliche Treiben. Fotos: Thomas Seeber
Wolfgang und Tom Staub schauen von der Drehleiter aufs festliche Treiben. Fotos: Thomas Seeber
Bildstock. In Bildstock ging es für die Besucher des Feuerwehrfestes hoch hinaus. Denn hier kam die Drehleiter zum Einsatz. Das ließen sich Jung und Alt nicht entgehen. Stefan Bohlander

Strahlende Kinderaugen zuhauf gab es beim Feuerwehrfest des Löschbezirks Bildstock. Auf der stolzen, immerhin 30 Meter hohen Drehleiter konnte man sich vorm Gerätehaus in die Höhe fahren lassen und einen Rundumblick über die Dächer von Friedrichsthal genießen. Wobei durch die Schräge der Leiter der höchste Punkt bei 23 Metern lag, wie die Mitglieder der Friedrichsthaler Wehr erklärten. Diese hatten ihren Drehleiterwagen den Bildstocker Kameraden zur Verfügung gestellt. Doch nicht nur bei den jüngsten Besuchern war das die konkurrenzlos größte Attraktion des Tages. Zu denen, die hoch hinaus gingen, gehörte auch das Ehepaar Silvia und Hans-Joachim Gattes. "Höhenangst sollte man keine haben", sagte Silvia Gattes nach dem kurzen Höhentrip lachend. Sie selbst habe das erste Mal den Korb einer Drehleiter in Friedrichsthals Partnerstadt Villingen bestiegen - wie es der Zufall will, war es just jene Leiter, die nun der Wehr vor Ort gehört. Ehemann Hans-Joachim ist seit 40 Jahren Mitglied der Wehr, gehört derzeit der Altersabteilung an und sagte stolz: "Wir sind früher immer per Hand hochgestiegen". Seinerzeit habe es nämlich noch keine automatische Drehleiter gegeben.


Wer den hohen Ausblick nicht wagen wollte, konnte es sich einfach auf einer der Bierbänke gemütlich machen und die Sonne genießen. Manch eine Gruppe passierte das kleine Festchen mit ihrem Bollerwagen auf ihrer Vatertagstour. Unter den Schatten der großen Bäume ließ man sich nieder und traf sich zum "sprooche". Kinder tobten um die Mini-Version des abgerissenen Hoferkopfturmes auf der Wiesenfläche oberhalb des Feuerwehrgerätehauses. Musikalisch untermalt wurde das Fest von der Marinekameradschaft Prinz Eugen Friedrichsthal und DJ Stefan Walzer.

Sehr froh mit dem Andrang zeigte sich Löschbezirksführer Frank Marx: "Es war toujours viel Betrieb. Die Leute kommen einfach gerne". Zum vierten Mal bereits lud man am Vatertag zu dem Fest ein und hatte bislang stets Glück mit dem Wetter. Die Feier sei auch sehr gut dazu geeignet, sich nach außen zu präsentieren und den Bürgern die Arbeit der Feuerwehr vorzustellen. Dazu hatte man beispielsweise auch die zwei Löschfahrzeuge, den Gerätewagen und den Mannschaftstransportwagen ausgestellt.



Weitere Infos im Internet.

www.feuerwehr-

friedrichsthal.com

Feuerwehrmann Klaus Peter Meier brachte die Besucher sicher nach oben und auch wieder runter.
Feuerwehrmann Klaus Peter Meier brachte die Besucher sicher nach oben und auch wieder runter.