SR2: Angebot kam bei Kindern und Eltern gut an

SR2 : Angebot kam bei Kindern und Eltern gut an

Der Kaninchenzuchtverein SR 2 stellte bei Lokalschau 53 Tiere aus verschiedenen Rassen und Farbenschlägen aus.

Die Turnhalle der Bismarckschule war am vergangenen Samstag Austragungsort der diesjährigen Lokalschau des Kaninchenzuchtvereins SR 2 Friedrichsthal. 53 Tiere aus verschiedenen Rassen und Farbenschlägen stellte der Verein aus. Ein Angebot, welches insbesondere Eltern mit Kindern gerne angenommen hatten. Dies alleine, um den Kleinen die Kaninchen einmal näher zu bringen und damit Gelegenheit zum Streicheln zu geben. Der Friedrichsthaler Kaninchenzuchtverein ist ein kleiner Zusammenschluss. Sieben Mitglieder finden sich noch in der Vereinskartei. Deshalb ist auch die Anzahl der Aussteller mit drei Personen, bei insgesamt vier Züchtern im Verein, überschaubar. Der Freude an der Zucht tut das bei den handelnden Personen keinen Abbruch.

„Es macht einen großen Spaß“, erklärt Hans Dieter Birtel, der Vorsitzende, im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung. Schwarz Loh, Perlfeh, Weiße Neuseeländer und Hermelin Rotauge sind die Rassen, die vorwiegend gezüchtet werden. Dennoch hatten die beiden Preisrichter, Bruno Klopfenstein aus Hassel und Stefan Rehfeld aus Elversberg, genügend bei der Lokalschau zu tun. „Es kommt auf viele Details an. Auf Farben, Schattierungen, Fell und Strichverlauf“, erklärt SR2-Chef Birtel. Der Laie könne sich schlecht in diese Kleinigkeiten hineinversetzen. Doch die Züchterwelt habe sich gewandelt. Früher war oft der Opa schon seit Generationen mit der Hasenzucht betraut. Das griff irgendwann auf den Sohn und auch auf den Enkel über. Das Hobby wurde weitergegeben. Heute sei das nicht mehr so. Zwar sei man offen für den Nachwuchs, doch der mache einen Bogen um den Zuchtverein. Man stehe im Wettbewerb mit Ganztagsbetreuung in der Schule und vermeintlich attraktiveren Hobbys. Die Leute vom SR2 sind aktuell schon in den Vorbereitungen für die Landesschau. Diese findet am 6./7. Januar 2018 in Beckingen statt.

Nicht jedes Tier eignet sich dafür, erklärt Hans Dieter Birtel. Man wähle sorgfältig aus. Nur jedes Vierte käme für die Ausstellung in Frage, so der Züchter. Er ist zusätzlich im Neuseeländerclub. „Wir sind vorne dabei und recht erfolgreich“, bilanziert er.

Noch ist er zuversichtlich, auch in Zukunft mit seinen Vereinskollegen eine Lokalschau in Friedrichsthal durchführen zu können. Hierfür bedankt er sich ausdrücklich bei der Stadtverwaltung. In Zeiten angespannter Finanzlage sei dies nicht selbstverständlich, so Birtel abschließend.