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Akute Unfallgefahr: Bahnhof musste abgesichert werden

Akute Unfallgefahr: Bahnhof musste abgesichert werden

"Bahnhof steht erneut zum Verkauf" lautete am 16. Februar dieses Jahres die Überschrift zu einem Bericht in unserer Lokalausgabe. Es ging einmal mehr um die Friedrichsthaler Immobilie, die seit geraumer Zeit für viel Verdruss sorgt.

Von der Bahn an einen Privatmann verkauft, gammelt sie immer weiter vor sich hin. Nun teilt die Stadt Friedrichsthal folgendes mit: Obwohl die Untere Bauaufsicht des Regionalverbands Saarbrücken als zuständige Behörde den Eigentümer des Bahnhofs mit Auflagen und Fristen hinsichtlich seiner Verkehrssicherungspflicht bedacht habe, verharre dieser bisher "in völliger Untätigkeit".

Auf mehreren Metern sei infolge des beschädigten Holzzaunes der Zutritt zu den eingestürzten Dachbauten frei. Vor wenigen Tagen sah sich deshalb die Stadt Friedrichsthal veranlasst, den zu den Bahngleisen zugewandten Bereich des Bahnhofs wegen akuter Unfallgefahr durch den Baubetriebshof abzusichern.

Ungeachtet dessen habe die Stadtverwaltung die zuständige Bauaufsicht aufgefordert, weitere Maßnahmen zur Sicherung des Bahnhofsgebäudes zu veranlassen. Ein Ende des Friedrichsthaler Trauerspiels ist also nicht in Sicht. Bleibt zu hoffen, dass hier nicht eines Tages ein Mensch zu Schaden kommt, weil der Verfall des Gebäudes unaufhaltsam voranschreitet.