Abend voller Kunst und Kulinarik

Wer einen Beitrag leisten möchte zum Erhalt des ältesten Gewerkschaftshauses in Deutschland, hat dazu eine besondere Gelegenheit am 1. Dezember. Dann heißt es nämlich „Stein auf Stein, Cent für Cent“. Es gibt dann auch Kabarett, Theater und Lieder.

Der Rechtsschutzsaal im Friedrichsthaler Stadtteil Bildstock ist das älteste Gewerkschaftsgebäude Deutschlands. Die saarländischen Bergleute hatten ihn damals "Stein auf Stein" mit einer Spende von einer Reichsmark und zwei Backsteinen erbaut.

1990 wurden Erhaltung und Pflege dieser historischen Gewerkschaftsstätte der zu diesem Zwecke neu gegründeten "Stiftung Rechtsschutzsaal" übertragen. "Stiftung Rechtsschutzsaal" leidet nach Angaben ihres Geschäftsführer Christian Jung aber permanent unter finanzieller Not: Es wird dringend weitere finanzielle Unterstützung gebraucht.

Daher gibt es am Donnerstag, 1. Dezember, ab 18 Uhr eine Benefizveranstaltung, der Eintritt ist eine Teilnahmespende von 25 Euro pro Person, so die Stiftung.

Was wird an diesem Abend geboten? Zunächst die Grußworte von Rolf Schultheis , Bürgermeister und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung, sowie von Eugen Roth , MdL und stellvertr. Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland und von Hans Peter Kurtz, MdL und Vorsitzender des Vorstands der Arbeitskammer des Saarlandes.

Der Abend bietet aber auch einen kulturellen Rahmen: Jürgen Albers bringt Auszüge aus seinem aktuellen Kabarettprogramm, der Theaterverein "Edelweiß" Hasborn-Dautweiler zeigt Szenen aus "Eckstein ist Trumpf", ein Volksstück über die Anfänge der Gewerkschaften an der Saar, von Gerhard Bungert und Klaus-Michael Mallmann. Darüber hinaus unterhält an diesem Abend Wolfgang Winkler die Gäste mit Liedern und Chansons. Die Moderation liegt in den Händen von Thomas Schulz von der DGB-Region Saar.

Auch für die Kulinarik ist gesorgt, so die Veranstalter weiter: Es stehen ein Büfett und Getränke bereit und bieten die Möglichkeit zu Gesprächen in großer und kleiner Runde.

Aus organisatorischen Gründen wird gebeten, sich bis spätestens 28. November beim Geschäftsführer der Stiftung Christian Jung, Tel. (0 68 97) 8568 - 101, E-Mail: jung@friedrichsthal.de anzumelden.