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2300 Wanderer rund um den Hoferkopf unterwegs

2300 Wanderer rund um den Hoferkopf unterwegs

Bildstock. Die Fahne des Deutschen Volkssportverbandes flattert munter im Wind. Vor der Pausenhalle der Hoferkopfschule Bildstock ist eine lange Schlange an den Essensständen. Viele Wanderer sind von ihrer Tour zurück, haben Hunger und Durst. Die Mitglieder des Turnvereins Bildstock sind voll im Treiben. Die einen schleppen Kisten und Kasten, bringen Nachschub an Getränken und Essen

Bildstock. Die Fahne des Deutschen Volkssportverbandes flattert munter im Wind. Vor der Pausenhalle der Hoferkopfschule Bildstock ist eine lange Schlange an den Essensständen. Viele Wanderer sind von ihrer Tour zurück, haben Hunger und Durst. Die Mitglieder des Turnvereins Bildstock sind voll im Treiben. Die einen schleppen Kisten und Kasten, bringen Nachschub an Getränken und Essen. Mineralwasser und Wurstsalat mit Bratkartoffeln sind der Renner. An der Pausenhalle der Hoferkopfschule ist Start und Ziel zur 38. internationalen Volkswanderung. Ausrichter ist der Turnverein Bildstock. Ging es am Samstag noch relativ beschaulich zu, so war der Ansturm gestern dann sehr groß. "Insgesamt haben wir an den beiden Tagen rund 2300 Teilnehmer", schätzte Gerd Spang gestern Nachmittag kurz nach 14 Uhr. Wenige Minuten zuvor hatten sich die letzten Wanderer auf eine der drei angebotenen Strecken gemacht: sechs, zehn oder 20 Kilometer. An beiden Tagen gab Spang mit Juliane Simson und Rainer Buck die Startkarten aus und notierte die Wanderer, ordnete sie ihren Vereinen zu. Das war wichtig: Denn ab 25 Teilnehmern gab es einen der begehrten Gruppenpreise. Der 70-jährige Christof Pischczyk aus Zweibrücken war alleine unterwegs. Dreieinhalb Stunden brauchte der rüstige Rentner für die 20-Kilometer-Strecke. "Ich bin mehrmals in der Woche auf Tour. Wo eine Wanderung ist, bin ich dabei", berichtete der Zweibrücker. Und er erzählte, dass er im Mai sechs Wochen auf dem Jakobsweg unterwegs war. Mit Kuchen auf den HeimwegUnd bevor sich der Zweibrücker auf den Heimweg machte, kaufte er sich noch einige Stücke Kuchen. "Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden", erklärte Walter Staub, der Vorsitzende des Turnvereins Bildstock, am späten Nachmittag, als sich der Trubel etwas gelegt hatte. Alles habe reibungslos geklappt, freute er sich und dankte dem Helferteam. Jeweils 60 Vereinsmitglieder waren an den zwei Tagen auf den Beinen. Nach Angaben von Gerd Spang kamen auch in diesem Jahr wieder viele Wanderer aus Frankreich und Luxemburg nach Bildstock, außerdem viele Amerikaner aus Ramstein. Die stärkste Gruppe stellte der Wanderverein aus Dudweiler mit mehr als 60 Teilnehmern. Stark vertreten waren auch die Kollegen von Frei-Weg Hühnerfeld, die Wanderer vom Deutschen Roten Kreuz aus Quierschied sowie die Wandervereine aus Schiffweiler, Ensheim und Heiligenwald. Und auch die Freunde vom Touristique Club Lorraine aus Forbach hatten wieder einmal eine starke Abordnung nach Bildstock geschickt. ll