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Hilfe bei häuslicher Gewalt
Frauennotruf lädt zu Vortrag „Gewalt hinterlässt Spuren“ ein

Saarbrücken. Unter dem Titel „Gewalt hinterlässt Spuren“ findet am Dienstag, 30. Januar, um 18 Uhr ein Vortrag im Rahmen des Veranstaltungsprogramms des Frauennotrufes Saarland statt. Dr. Daniela Bellmann von Remaks, Rechtsmedizinisches Institut am Klinikum Winterberg, wird über die Arbeit der Opferambulanz berichten.

Bei häuslicher Gewalt würden Verletzungen behandelt, aber oft nicht gerichtsverwertbar festgehalten, teilt der Frauennotruf Saar mit. Begleit- und Bagatellverletzungen würden häufig nicht dokumentiert. Hier würde im Hilfesystem eine Lücke entstehen, insbesondere dann, wenn sich die Frau nicht gleich zu einer Anzeige entscheiden könne oder wolle. Für eine spätere Anzeige oder Gerichtsverhandlung könne die fachgerechte Spurensicherung und Dokumentation als Beweismittel hilfreich und wichtig sein. Sie könne dazu beitragen, Belastungen für die betroffene Frau bei Gericht zu verringern oder zu vermeiden. Dr. Bellmann wird über Möglichkeiten der Opferambulanz berichten und erklären, wie Frauen dort Unterstützung finden. Der Vortrag findet im NN-Raum, Nauwieserstraße 19 in Saarbrücken statt. Der Eintritt ist frei.


www.frauennotruf-saarland.de