Angst vor dienstrechtlichen Konsequenzen: Feuerwehrgewerkschaft sagt Protestmarsch durch Saarbrücken ab

Angst vor dienstrechtlichen Konsequenzen : Feuerwehrgewerkschaft sagt Protestmarsch durch Saarbrücken ab

Aus Angst vor dienstrechtlichen Konsequenzen hat die Feuerwehrgewerkschaft einen für Freitagvormittag angekündigten Protestzug der Berufsfeuerwehr zum Saarbrücker Rathaus kurzfristig abgesagt.

Auslöser für den Streit ist ein Urteil des saarländischen Verwaltungsgerichtes, wonach die Versetzung des Feuerwehrchefs in der Landeshauptstadt, Josef Schn, für nicht rechtens erklärt worden war. Große Teile dr Feuerwehr-Belegschaft sehen aber der Vertrauensverhältnis zu dem abgesetzten Leiter für unwiederbringlich zerstört.

Nach Bekanntwerden des Richterbeschlusses, wonach Schun wieder eingesetzt werden muss, hagelte es Krankschreibungen. Mittlerweile übernahm die freiwillige Feuerwehr in Saarbrücken den Brandschutz.

Der Streit in Saarbrücken bei der Berufsfeuerwehr wirkt sich unterdessen aufs gesamte Saarland aus. Denn die für die aus den Landkreisen ankommenden Notrufen zuständige Integrierte Leitstelle auf dem Winterberg übernimmt durch den Ausfall der Alarmzentrale in Saarbrücken nun auch deren Aufgabe für den Regionalverband.

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