Brand in Dudweiler-Nord: Feuer zerstört eine komplette Wohnung

Brand in Dudweiler-Nord : Feuer zerstört eine komplette Wohnung

Großaufgebot der Feuerwehr in der Mainstraße in Dudweiler. Die Brandursache ist noch nicht ermittelt.

Gebrannt hat es am Mittwochabend in der Mainstraße in Dudweiler-Nord. Nach Angaben von Josef Schun, Chef der Berufsfeuerwehr, alarmierten Bewohner gegen 22  Uhr die Rettungskräfte.  Aufgeschreckt durch einen piepsenden Rauchwarnmelder hatten einige Leute im vierten Obergeschoss nach dem Rechten gesehen und entdeckt, dass aus einer Wohnung bereits dichter Rauch quoll. Sie vermuteten die Bewohner noch im Innern. Der Anrufer schilderte, das bereits das Treppenhaus verqualmt sei.

Aufgrund der sich dramatisch darstellenden Lage alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Saarbrücken etwa 65 Einsatzkräfte mit zwölf  Fahrzeugen.

Durch die integrierte Leitstelle, so Josef Schun,  wurden zusätzlich ein Notarzt, zwei Rettungswagen sowie die Einsatzleitung des Rettungsdienstes entsandt.

Den Einsatzkräften vor Ort bot sich folgendes Bild: eine Wohnung im vierten Obergeschoss befand sich im Vollbrand. Der Treppenraum vom vierten bis zum achten Obergeschoss war verqualmt und versperrte somit den Rettungsweg. Unmittelbar begaben sich vier Einsatzkräfte mit Atemschutz zur Rettung von Menschen in die brennende Wohnung. Gleichzeitig wurde mit Löschmaßnahmen begonnen, die nach etwa einer Stunde beendet waren.

Um auszuschließen, dass flüchtende Menschen aus den Obergeschossen durch Rauch im Treppenraum gefangen waren, schickte der Einsatzleiter weitere Feuerwehrkräfte unter Atemschutz in den Treppenraum. Diese kontrollierten zusätzlich auch alle Wohnungen vom fünften bis zum achten Obergeschoss. Um auszuschließen, dass sich noch Menschen - durch Brandrauch hilflos geworden - in ihren Wohnungen befinden, mussten zwei Türen gewaltsam durch die Einsatzkräfte geöffnet werden.

Die 55 evakuierten Personen kamen in einem durch die Feuerwehr an die Einsatzstelle beorderten Bus der Saarbahn unter. In dem Bus wurden die Bewohner durch den Malteser Hilfsdienst versorgt und betreut. Ärztliche Betreuung war auch gegeben, schwer verletzt  jedoch war glücklicherweise niemand.  Die Brandursache ist noch unklar,  Experten der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen, teilt die Berufsfeuerwehr abschließend mit.