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| 20:23 Uhr

Fachtagung
Fachtagung zu Migration und Inklusion

Homburg/Saarbrücken. Menschen mit Migrationserfahrung und einer Behinderung sind häufig mehrfach benachteiligt. Mögliche Sprachbarrieren, unklare Rechtsansprüche und häufig auch ungeklärte oder unsichere Aufenthaltssituationen können den Zugang zu den Hilfesystemen für zugewanderte Familien mit behinderten Angehörigen erschweren. Alle Familien mit behinderten Kindern oder auch behinderte Betroffene haben den Wunsch und das Recht auf uneingeschränkte Teilhabe und ein möglichst selbstbestimmtes Leben.

Migranten mit einer Behinderung sind häufig mehrfach benachteiligt. Unklare Rechtsansprüche können den Zugang zu den Hilfesystemen für zugewanderte Familien mit behinderten Angehörigen erschweren. Familien mit behinderten Kindern haben den Wunsch und das Recht auf Teilhabe und ein möglichst selbstbestimmtes Leben, hieß es in einer Mitteilung.

Miteinander Leben Lernen hat dieses Thema aufgegriffen und veranstaltet für betroffene Menschen, aber auch für Fachkräfte und ehrenamtlich Tätige aus der Behindertenhilfe und aus der interkulturellen Arbeit eine Fachtagung. Ziel ist es, eine gesellschaftliche Teilhabe und inklusive Bildung für alle Kinder voranzubringen sowie im Rahmen der Veranstaltung die Interessen und Erfahrungen von Eltern, Familien und Betroffenen mit und ohne Migrationserfahrung zu bündeln.

Donja Amirpur stellt ihre Studie zum Erleben von Familien mit Migrationserfahrung und behinderten Kindern im System der Behindertenhilfe dar. Yildiz Akgün, Hatice Deni, Aynur Türke, drei Frauen aus dem Selbsthilfeverein „Minas – Leben in Vielfalt“ aus Berlin, berichten über die Arbeit des Vereins und die Erfahrungen der Selbsthilfe.

Die Tagung findet am kommenden Donnerstag, 7. Dezember, von 13 bis 18 Uhr in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland, Europaallee  18, in Saarbrücken statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung zur Tagung ist möglich unter Telefon (06 81) 687 97 23, oder auch per E-Mail: stefanie.weis@mll-saar.de