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Zur Erinnerung
Eine Bronzeplakette für das gerettete Gotteshaus

Auf unserem Bild vor der Christuskirche (von links): Markus Braun, Landesdenkmalamt, Saartoto-Geschäftsführer Peter Jacoby, Pfarrer Heiko Poersch und Ulrich Bollert, Deutsche Stiftung Denkmalschutz.
Auf unserem Bild vor der Christuskirche (von links): Markus Braun, Landesdenkmalamt, Saartoto-Geschäftsführer Peter Jacoby, Pfarrer Heiko Poersch und Ulrich Bollert, Deutsche Stiftung Denkmalschutz. FOTO: Stiftung Denkmalschutz/Bollinger
Dudweiler. Mit insgesamt 56 000 Euro hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Jahr 2014 und als auch 2015 die Dachstuhl-Sanierung der evangelischen Christuskirche in Dudweiler unterstützt. Nun überbrachte diese Woche Ulrich Bollert, Ortskurator Saarland der Denkmalschutz-Stiftung gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Saarland Sporttoto GmbH, Peter Jacoby, eine Bronzetafel. Als Erinnerung an die gelungene Dachstuhl-Sanierung erhielt sie Pfarrer Heiko Poersch. „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ - das steht auf der Tafel.  So bleibt das Engagement der privaten Förderer der Denkmalstiftung und der Rentenlotterie von Lotto auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten sichtbar und könnte zu weiterer Unterstützung motivieren.

Die Christuskirche wurde 1881/1882 - erhöht über dem Altstadtkern von Dudweiler - als kreuzförmiger, neogotischer Bau mit Westturm, Querhaus und dreiseitig geschlossenem Chor errichtet. Mitte der 1960er Jahre wurde das Bauwerk im Innern zu einer Zentralkirche umgestaltet, dabei entfernte man die Emporen. 1979/1981 erhielt die Kirche neue Fenster nach Entwürfen von Werner Persy.


Die Christuskirche zählt nunmehr mit ihrer prägnanten Architekturgestaltung zu den bedeutenden Baudenkmalen des Saarlands. Sie gehört zu den über 40 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und durch Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein im Saarland fördern konnte.

Das Kirchengebäude wies umfangreiche Schäden an Dächern und Gewölben auf. An verschiedenen Stellen des Schiffdachs waren die Balkenköpfe verfault, Gewölberisse zwangen 2009 zur Sperrung der Kirche. Mit großem Engagement beseitigte die evangelische Kirchengemeinde die Schäden im Rahmen einer umfassenden Dach- und Gewölbesanierung.

(mh)