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Verletzter Greifvogel von der Autobahn gerettet

Silvia Hautz vom Tierschutzbund nimmt den flugunfähigen Bussard in Empfang. Foto: Polizei
Silvia Hautz vom Tierschutzbund nimmt den flugunfähigen Bussard in Empfang. Foto: Polizei FOTO: Polizei
Dudweiler. Ein verletzter Greifvogel ist der Polizei in Sulzbach am späten Dienstagabend von einem Verkehrsteilnehmer gemeldet worden. Der große Vogel lag auf der A 623 in Höhe Dudweiler - und zwar mitten auf der Fahrbahn, in Fahrtrichtung Saarbrücken. Eine Streifenwagen-Besatzung rückte aus zum Ort des Geschehens. In der Zwischenzeit konnte der 43-jährige Mann, der den Vorfall gemeldet hatte, das flugunfähige Tier in eine Decke einwickeln und von der Fahrbahn retten. Der verletzte Bussard wurde von den Polizeibeamten im "eingewickelten Zustand" zur Dienststelle in Sulzbach verbracht. ,,Auf polizeiliche Maßnahmen bei der sonst üblichen Beförderung von Probanden in Dienstfahrzeugen, wie beispielsweise das Anlegen von Handfesseln, wurde in diesem Fall bewusst verzichtet. Eine Befreiung der Anschnallpflicht erfolgte ebenfalls", schreibt die Polizei. Und dann kam die Berufsfeuerwehr Saarbrücken ins Spiel. Sie alarmierte den Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Saarland, woraufhin auch gleich eine eine Mitarbeiterin erschien und den gefiederten Freund in Empfang nahm. Artgerechte Versorgung und Pflege des Vogels war somit gewährleistet. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei, bei Tierrettungen, insbesondere im Straßenverkehr, die örtlichen Gegebenheiten und Gefahren nicht außer Acht zu lassen. red/mh

Ein verletzter Greifvogel ist der Polizei in Sulzbach am späten Dienstagabend von einem Verkehrsteilnehmer gemeldet worden. Der große Vogel lag auf der A 623 in Höhe Dudweiler - und zwar mitten auf der Fahrbahn, in Fahrtrichtung Saarbrücken. Eine Streifenwagen-Besatzung rückte aus zum Ort des Geschehens. In der Zwischenzeit konnte der 43-jährige Mann, der den Vorfall gemeldet hatte, das flugunfähige Tier in eine Decke einwickeln und von der Fahrbahn retten. Der verletzte Bussard wurde von den Polizeibeamten im "eingewickelten Zustand" zur Dienststelle in Sulzbach verbracht. ,,Auf polizeiliche Maßnahmen bei der sonst üblichen Beförderung von Probanden in Dienstfahrzeugen, wie beispielsweise das Anlegen von Handfesseln, wurde in diesem Fall bewusst verzichtet. Eine Befreiung der Anschnallpflicht erfolgte ebenfalls", schreibt die Polizei. Und dann kam die Berufsfeuerwehr Saarbrücken ins Spiel. Sie alarmierte den Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Saarland, woraufhin auch gleich eine eine Mitarbeiterin erschien und den gefiederten Freund in Empfang nahm. Artgerechte Versorgung und Pflege des Vogels war somit gewährleistet. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei, bei Tierrettungen, insbesondere im Straßenverkehr, die örtlichen Gegebenheiten und Gefahren nicht außer Acht zu lassen.