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Dudweiler Reitertage
Sechs auf einen Streich

 Springreiten in Dudweiler ist angesagt (Symbolbild).
Springreiten in Dudweiler ist angesagt (Symbolbild). FOTO: Klaus Moritz
Dudweiler. Knapp 200 Teilnehmer mit fast 500 Pferden: Bei den Dudweiler Reitertagen ging es vier Tage lang rund. Ein Reiter sahnte so richtig ab.

Ein halbes Dutzend goldene Schleifen hatte Springreiter Hans-Günter Klein vom PZSV Welvert St. Wendel auf der Rückfahrt von den Dudweiler Reitertagen im Gepäck. Der Profi, der von Freitag bis Sonntag bei der Veranstaltung des RFV Dudweiler-Sulzbachtal am Start gewesen war, hatte mächtig abgeräumt. So holte sich der Altmeister mit dem vierbeinigen Nachwuchs die Siege in der A*- und in der L-Springpferdeprüfung. Es folgte Platz eins in zwei M*-Springen und in den Hauptprüfungen. Am Samstag gewann Klein das S*-Punktespringen. Am Sonntag entschied er das S*-Springen mit Siegerrunde zu seinen Gunsten. Beide Springen der schweren Klasse waren spannend bis zum letzten Hindernis.



„Es ist unglaublich, mit welcher Kraft und Eleganz diese Pferde über die hohen Sprünge fliegen. Obwohl ich schon einige Springprüfungen auf diesem Niveau gesehen habe, bin ich immer wieder fasziniert“, sagte Mark Steiner, der zwar selbst nur im Sattel eines „Drahtesels“ unterwegs ist, aber regelmäßig bei den Dudweiler Reitertagen im Publikum sitzt: „Toll finde ich auch diese besondere Routine und Gelassenheit, die fast alle Reiter der höheren Klassen an den Tag legen. Bei Hans-Günter Klein zum Beispiel konnte ich auch als Laie und Nichtreiter erkennen, dass er genau wusste, was zu tun ist, und im Parcours immer den Überblick behalten hat.“

Den ersten Höhepunkt der viertägigen Veranstaltung, das Punktespringen der Klasse S*, gewann Klein vor Thorsten Volz (RFG Gerensrech Altforweiler) und Beate Schmitt vom RFV Neunkirchen-City. Den zweiten Höhepunkt, die Springprüfung der Klasse S* mit Siegerrunde, entschied er vor Andrea Weier (Societé Hippique Rurale) und Armin Himmelreich vom PSV Kördorf für sich.

Doch nicht nur Hans-Günter Klein zeigte in Dudweiler gute Leistungen. So führte zum Beispiel in der Hauptprüfung im Viereck, einer L*-Dressur, kein Weg vorbei an Vanessa Brill vom RFV Bliesen. Rang eins in den übrigen Springen der mittelschweren Klasse gab es für Niklas Betz vom RFV Limbach in der M*-Springpferdeprüfung, für Beate Schmitt im M*-Zeitspringen und für Thies Beyer vom RFV Illtal im M*-Springen.

Auch für den gastgebenden RFV Dudweiler-Sulzbachtal gab es nicht nur viele Platzierungen, sondern auch einen Sieg zu feiern: Felestine Liehn holte den ersten Platz im Dressurreiterwettbewerb.

www.reitsport-dudweiler.de

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