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Scheidt kämpft gegen Unfallstrecke

Scheidt kämpft gegen Unfallstrecke

Scheidt. Tote, Schwerverletzte, Blechschäden. Die Statistik zeigt: Die Kaiserstraße ist in Scheidt ein Unfallschwerpunkt. Gerade weil im Winter noch mehr passiert, fordert der Verein "Zeit für Scheidt" von der Politik nun "Taten statt Worte". Den Mitgliedern geht es vor allem um die Kreuzung Kaiserstraße/Im Flürchen/Scheidterbergstraße

Scheidt. Tote, Schwerverletzte, Blechschäden. Die Statistik zeigt: Die Kaiserstraße ist in Scheidt ein Unfallschwerpunkt. Gerade weil im Winter noch mehr passiert, fordert der Verein "Zeit für Scheidt" von der Politik nun "Taten statt Worte". Den Mitgliedern geht es vor allem um die Kreuzung Kaiserstraße/Im Flürchen/Scheidterbergstraße. "Sie ist eng und unübersichtlich. Mehrmals täglich kommt es zu Beinahe-Zusammenstößen, an denen nicht selten Radfahrer beteiligt sind. Stadt und Politiker müssen endlich handeln", fordert Gerlinde Marks, Apothekerin und stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Die Lage lasse sich nur entschärfen, wenn die Stadt die Kreuzung aufweitet. Denn die gefährlichen Situationen entstehen nach Ansicht der Bürger vor allem, weil die Scheidterbergstraße und die aus Dudweiler kommende Straße "Im Flürchen" leicht versetzt in die Kaiserstraße münden. "Die Kreuzung wird bei höchster Verkehrsdichte von zahlreichen Grundschülern überquert. Ich habe großes Verständnis, dass viele Eltern ihre Kinder aus Angst morgens über die Kreuzung bringen. Doch auch für alte und gebrechliche Menschen ist das Überqueren der Kreuzung eine Herausforderung", sagt Vereinschef Jörg Linden. Auch für die Kaiserstraße von der Ortsmitte Richtung Schafbrücke fordert der Verein Verbesserungen. Dort sei die Beleuchtung im Vergleich zum oberen Teil der Kaiserstraße, wo die Lampen ausgetauscht wurden, unzureichend. "Warum tauscht die Stadt zuerst Lampen dort aus, wo es viel weniger Verkehr gibt? Es muss sich auch was bei der Beleuchtung im unteren Teil der Kaiserstraße tun. Gerade dort gab es schwere Unfälle, die wohl hätten vermieden werden können", sagt Falko Jungmann aus der Kaiserstraße. Auch er kämpft im Verein "Zeit für Scheidt" dafür, die Straße zu entschärfen.