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Neue Heimat für Obdachlose

Dudweiler. Mit knapp 700 000 Euro saniert die Saarbrücker Siedlungsgesellschaft ein Mehrfamilienhaus in Dudweiler. Hier sollen Obdachlose untergebracht werden. Asylbewerber und Flüchtlinge werden laut Stadtverwaltung in diesem Haus nur in ,,absoluten Notfällen“ eine Bleibe finden. Michèle Hartmann

Die Saarbrücker Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft (SGS) hat ein Sanierungskonzept vorgelegt für ein fünfgeschossiges Haus in Dudweiler . Es betrifft dies die Immobilie in der Fischbachstraße 5a. Sie ist, wie man schon von außen unschwer erkennen kann, ziemlich verwahrlost. Das jedoch soll sich nun ändern. Das Haus wird nicht nur saniert, sondern auch umgestaltet und ein Laubengang angebaut. Aus derzeit zehn Wohnungen mit jeweils zwei Zimmern, Küche, Bad sollen 20 kleine Einheiten werden (1 ZKB). Auf knapp 500 Quadratmeter beläuft sich die zu bewohnende Fläche.

Im April geht's los, wie die Stadt-Pressestelle auf Anfrage mitteilt. Knapp 700 000 Euro werden hier verbaut. Zum Ende dieses Jahres soll das neue Gebäude bezugsfertig sein. Nach Angaben des Saarbrücker Bürgerbeauftragten Robert Mertes ist vorgesehen, in dem Haus in der Fischbachstraße wohnungslose Menschen unterzubringen. Also Männer und Frauen, die sich am Immobilienmarkt nicht selbst mit Wohnraum versorgen können. Nur in ,,absoluten Notfällen" werden hier laut Mertes Asylbewerber und Flüchtlinge eine neue Heimat finden.

Bereits im Mai des vergangenen Jahres hatte Stadt-Pressesprecher Thomas Blug auf SZ-Anfrage folgendes ausgeführt: "Die Landeshauptstadt und ihre Gesellschaften tragen eine soziale Verantwortung gegenüber den Menschen in unserer Stadt. Zu unseren Aufgaben zählt es auch, bedürftigen Menschen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. So sind wir zur Beseitigung beziehungsweise Vermeidung von Wohnungslosigkeit (Wohnungsnotfallhilfe) verpflichtet - aber auch zur Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Es geht also ganz konkret darum, Menschen zu helfen."

Und die Zahl derer, die auf Hilfe angewiesen sind, steigt ständig. 480 Flüchtlinge hat die Landeshauptstadt bislang untergebracht. Also seit dem hier zugrunde liegenden Ministerratsbeschluss vom 24. September 2013.