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Neue Gottesdienstform in Dudweiler

Beim „G.O.“ im Kirchenzentrum St. Bonifatius darf jeder mitmachen – oder zusehen. SZ-Archivfoto: Iris Maurer
Beim „G.O.“ im Kirchenzentrum St. Bonifatius darf jeder mitmachen – oder zusehen. SZ-Archivfoto: Iris Maurer
Dudweiler. Seit Jahren geht die Zahl der Gottesdienstbesucher in den christlichen Kirchen unserer Region deutlich zurück. Die katholische Kirchengemeinde St. Marien Dudweiler , Herrensohr, Jägersfreude möchte diesen Trend aufhalten und startet mit dem "G.O." eine neue Form von Gottesdienst, die jede Generation ansprechen soll. red

Zukünftig findet an jedem letzten Sonntag im Monat um 18 Uhr im Kirchenzentrum St. Bonifatius (Robert-Koch-Straße in Dudweiler ) ein Gottesdienst statt, der mit dem klassischen Hochamt nicht viel gemeinsam hat. Die Gemeindereferentin Ute Gress hebt die Form der Gottesdienstleitung hervor: "Beim "G.O." gibt es nicht den einen Gottesdienstleiter, sondern der "G.O." ist geprägt durch die Gleichberechtigung und Einbeziehung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Geschehen, sofern diese das möchten."



Der Aufbau des Gottesdienstes wird stets wechseln, wie die Gemeinde weiter meldet. Aus einem Vorbereitungsteam von ungefähr zehn Personen werden stets Kleingruppen einen Gottesdienst zu einem bestimmten Thema gestalten. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Es kann diskutiert werden, mal wird man nur zuhören, mal geht es kreativ zu.

Der erste "G.O." findet am Sonntag, 28. August, ab 18 Uhr unter dem Motto "Let's go - Unsere Wege im Glauben" statt. "Wir hoffen, damit einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen und das Interesse an der christlichen Gemeinschaft wieder zu wecken, damit wir sagen können: Bei uns sinkt die Zahl der Gottesdienstbesucher nicht mehr", so die Gemeindereferentin.

Die Kirchengemeinde ist erreichbar über Telefon (0 68 97) 7 22 40 oder über pfarrbuero.stmarien@googlemail.com