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Immer wieder verschoben
Investitionsstau sorgt für Frust im Bezirksrat

Dudweiler. Für merklich viel Frust sorgte in der jüngsten Sitzung des Bezirksrates die Liste über Empfehlungen zu Investitionen in dem Stadtbezirk. „Da stehen Dinge drin, die stehen schon seit zehn Jahren darauf“, kritisierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Jörg Sämann.

Als Beispiel nannte er die Herstellung der Barrierefreiheit im Freibad. „Ich sehe das ähnlich“, gab ihm Bezirksbürgermeister Reiner Schwarz teilweise Recht und verwies darauf, dass die Kommunalaufsicht der Landeshauptstadt deutlich weniger Kredite geben und sie so zum Sparen zwingen möchte.


Peter Wünsch, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, erinnerte daran, dass die Landeshauptstadt dereinst ein Sanierungskonzept für die Fußgängerzone vorlegen wollte, dies aber nicht geschehen sei. Er regte eine Stellungnahme der Verwaltung dazu an. Ralf-Peter Fritz, Vorsitzender der CDU-Fraktion, betonte, dass es schön wäre, „wenn die seit zwei Jahren vor sich hin dümpelndene Liste überhaupt abgearbeitet wird“. Bei einer Enthaltung stimmten die Räte der Liste zu. Unter anderem stehen bis 2020 die Errichtung von Kreiseln in den Bereichen Sulzbachtalstraße/Herrensohrer Weg/Saarbrücker Straße, Sulzbachtalstraße/Fischbachstraße und Scheidter Straße/Beethovenstraße (L 251) auf der Liste. Zudem soll der Fußweg zwischen Sudstraße und Sulzbachtalstraße in Höhe Turmschule wiederhergestellt werden. An der Sporthalle der Grundschule Herrensohr soll ein Notausgang geschaffen werden.

(bo)