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Internationale Schule in Dudweiler wegen Cispa-Helmholtz-Institut an Uni

Cispa-Helmholtz-Institut : CDU und SPD fordern Schule in Dudweiler

Die Landesregierung soll die Voraussetzungen für die Ansiedlung der internationalen Schule in Dudweiler schaffen, fordern CDU und SPD im Regionalverband mit Blick auf den „Zuzug einer Vielzahl renommierter Wissenschaftler aus allen Teilen der Welt“.

() CDU und SPD im Regionalverband fordern in einem gemeinsamen Beschluss die Landesregierung auf, die Voraussetzungen zur Ansiedlung der internationalen Schule in Dudweiler zu schaffen. Sie müsse „sehr zeitnah einen Alternativstandort für das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM)“ suchen. Zudem solle das Land die Hälfte der Kosten des „dem Strukturwandel im gesamten Land dienenden Projekts“ übernehmen.

An der Universität des Saarlandes wird das Cispa-Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit aufgebaut. In dessen Zuge sei „mit dem Zuzug einer Vielzahl renommierter Wissenschaftler aus allen Teilen der Welt zu rechnen. Um deren Kindern eine adäquate Beschulung zu ermöglichen und damit das Saarland als Arbeitsstätte für diese Menschen interessant zu machen“, fordern CDU und SPD die internationale Schule in Dudweiler anzusiedeln. Sie müsse nahe dem Arbeitsplatz der Wissenschaftler sein, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Volker Schmidt. Laut Norbert Moy, Vorsitzender der CDU-Fraktion, könne von einer steigenden Nachfrage nach Plätzen in der neuen Schule ausgegangen werden.

Da seriöse Prognosen darüber fehlen, welchen Umfang das Institut an der Uni und damit die Nachfrage nach Schulplätzen in den kommenden Jahrzehnten haben werden, solle die Schule an einem Standort angesiedelt werden, der genügend Potenzial für Erweiterungen biete. Die Voraussetzung erfülle in unmittelbarer Nähe zur Uni allein das frühere Staatliche Gymnasium Dudweiler in der Beethovenstraße, das vom LPM genutzt wird, teilen CDU und SPD gemeinsam mit.