Mehr als zehn Brandstiftungen in kurzer Zeit: Feuerteufel sorgt für Angst und Schrecken

Mehr als zehn Brandstiftungen in kurzer Zeit : Feuerteufel sorgt für Angst und Schrecken

Feuerteufel unterwegs: In Dudweiler wurde seit 1. November mehr als zehn Mal gezündelt. Die Polizei tappt noch im Dunkeln. Sie hat verdeckte Ermittlungen eingeleitet.

Am Donnerstagabend war es wieder so weit - und diesmal sogar zwei Mal binnen einer halben Stunde: Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen in Dudweiler. Der Täter hält seit Wochen die Einsatzkräfte auf Trab und sorgt für Schrecken in der Bevölkerung. Diesmal brannte gegen 20.30 Uhr ein Papiercontainer in der Scheidter Straße. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Dudweiler und die Spurensuche der Sulzbacher Polizei waren kaum beendet, da brannte es schon wieder. Und zwar ganz in der Nähe: Gegen 21 Uhr stand ein Papierkorb in der Beethovenstraße in Flammen. In der Nacht zum vergangenen Sonntag hatte in der nahe gelegenen Solferinostraße ein Papiercontainer unweit der Albert-Schweitzer-Schule gebrannt - bereits zum zweiten Mal. Dabei wurde ein Verdächtiger beobachtet, der der Täter sein könnte. Er konnte sich aber unerkannt von dem Brandort entfernen. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr hatte am frühen Abend des 5. November schon einmal ein Papiercontainer in der Solferinostraße in Flammen gestnaden. Gebrannt hatte an diesem Tag auch ein Container am Landesinstitut für Pädagogik und Medien an der Beethovenstraße.

Hans Peter Comp, Leiter der Polizei-Inspektion Sulzbach, bestätigt auf SZ-Anfrage: Seit 1. November hat es in Dudweiler mehr als zehn ungeklärte Brände gegeben. Die Ermittlungsarbeit habe noch keine konkreten Ergebnisse erbracht. Offene und verdeckte Ermittlungen liefen auf Hochtouren. Hinweise nimmt die Polizei in Sulzbach, Telefon (06897) 9330, entgegen.

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