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Falschparker machen Anwohner wütend

Falschparker machen Anwohner wütend

Dudweiler. In der Klosterstraße in Dudweiler, hoch zum Krankenhaus St. Josef, ist unerlaubtes Dauerparken an der Tagesordnung. Obwohl nur kurzzeitiges Halten zum Be- und Entladen erlaubt ist. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen, vor allem bei Gegenverkehr. Und auch in der Kirchstraße herrschen zuweilen chaotische Verkehrsverhältnisse

Dudweiler. In der Klosterstraße in Dudweiler, hoch zum Krankenhaus St. Josef, ist unerlaubtes Dauerparken an der Tagesordnung. Obwohl nur kurzzeitiges Halten zum Be- und Entladen erlaubt ist. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen, vor allem bei Gegenverkehr. Und auch in der Kirchstraße herrschen zuweilen chaotische Verkehrsverhältnisse. Das jedenfalls behaupten Anwohner der beiden Straßen. So sagt Thomas Jakobs, er wohnt an der Kreuzung der Kloster- mit der Kirchstraße: "Der Verkehr rund um den Klosterberg ist in den vergangenen Monaten fast unerträglich geworden. Ständig sind die Ausfahrten von Garagen und Privatwegen zugeparkt." Verbotsschilder würden permanent ignoriert. Sogar die Bürgersteige würden als Fahrbahn benutzt. Jakobs: "Es ist ein Wunder, dass noch nichts Schlimmes passiert ist." Nach Ansicht von Jakobs sind es auch Mitarbeiter des Krankenhauses und Besucher, die ihre Autos verbotenerweise in den beiden Straßen abstellen. Ähnliches berichtet Alois Karl (Foto: Karl). Auch er wohnt in der Klosterstraße und ärgert sich täglich über die parkenden Fahrzeuge vor seinem Haus. Er kritisiert zudem, dass die Klosterstraße auch als Abkürzung in Richtung Rentrisch und Scheidt benutzt wird. Dabei sei die Klosterstraße eine Anliegerstraße. Nach Angaben von Karl ist auch die Zufahrt von der St. Ingberter Straße her sehr gefährlich. Er erklärt: "Fast jeder, der von der Post kommt, fährt beim Abbiegen über den Bürgersteig." Die Anwohner haben Bezirksbürgermeister Walter Rodermann angeschrieben und um Hilfe gebeten. Ihrem Schreiben haben sie knapp 50 Unterschriften betroffener Bürger beigefügt und auch eine Idee zur Verbesserung der Situation. Sie schlagen vor, die Klosterstraße bis zur Einfahrt ins Krankenhaus als Einbahnstraße auszuweisen. Außerdem wünschen sie sich eine stärkere Überwachung des ruhenden Verkehrs durch Hilfspolizisten. Rodermann erklärt zu der Problematik: "Die Situation ums Kloster ist der Verwaltung bekannt." Nach Ansicht von Rodermann könnte mit einer permanenten Überwachung des Verkehrs schon viel erreicht werden. Allerdings habe er für den Einsatz von Hilfspolizisten kein Weisungsrecht: "Wir sind da Bittsteller in Saarbrücken." Den Vorschlag, für einen Teil der Klosterstraße eine Einbahnregelung einzurichten, habe er an die Straßenverkehrsstelle bei der Landeshauptstadt weitergegeben. Auch Abir Giacaman, kaufmännische Direktorin des St. Josef-Krankenhauses, kennt die Verkehrsprobleme rund um den Klosterberg. Sie gehe davon aus, dass sich die Situation entspannt, wenn die Umbauarbeiten am Krankenhaus beendet sind. Das sagte Giacaman gestern auf SZ-Anfrage.