| 20:19 Uhr

Auftakt
Karnevalisten gehen auf Zeitreise

 Die Garden des Dudweiler Carneval Clubs (DCC) auf der Bühne im Schützenhaus.
Die Garden des Dudweiler Carneval Clubs (DCC) auf der Bühne im Schützenhaus. FOTO: Iris Maria Maurer
Dudweiler. Bei der Sitzung des Dudweiler Carneval Clubs hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen. Von Petra Pabst

Den Reigen der Dudweiler Karnevalssitzungen in diesem Jahr eröffnete am Samstagabend im Schützenhaus der Dudweiler Carneval Club mit einem großartigen Auftakt. Unter dem Motto „Macht euch bereit für eine Reise durch die Zeit“ sorgten die Akteure für einen kurzweiligen Abend voller Überraschungen.


Die phantasievollen Tanzeinlagen der Mariechen und Garden wurden mit Raketen und viel Applaus belohnt. „Unser Mini-Mariechen Leonie hat wohl Gummi statt Knochen im Körper“, sagte staunend Präsident und Sitzungsleiter Franz Kurth. Das Dudweiler Kinderprinzenpaar Marek II. und Julia III. hatte alle Hände voll zu tun, denn es waren eine Menge Orden zu verteilen. Den Ehrenmitgliedsorden erhielten Reiner Schneider, Thomas Herrmann und Gerhard Conrad für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit. Viel Stimmung gab es beim Auftritt von „Nissje“ Kirk Rebmann. Der 17-jährige Büttenredner ist gern gesehener Gast beim DCC. Aus seiner „Kruuschkischd“ zauberte er so manches Requisit hervor und sorgte mit seinem Witz permanent für Lacher. Auch VSK-Präsident Hans-Werner Strauß zeigte sich begeistert: „Hier herrscht ja mächtig tolle Stimmung.“ Die steigerte sich noch beim zänkischen Auftritt der beiden „Schwestern“ Jutta und Anja aus Ludweiler, die sich auf der Bühne über ihren Urlaub in der Karibik in die Wolle gerieten.

Große Begeisterung im Publikum gab es auch bei den Travestie-Auftritten der beiden bunten Paradiesvögel Nana Roos und Michelle de la Rose, alias „Starlight Divas“, die mit Glanz und Glamour auf der Bühne und mit herzhaften und scharfzüngigen Sprüchen für Lachtränen sorgten. Am Ende der sechsstündigen Veranstaltung zeigte sich Präsident Franz Kurth, der selbst mehrfach als tanzender bayrischer Opa oder im Petticoat über die Bühne gewirbelt war, erschöpft, aber glück­lich und lobte das Durchhaltevermögen der Gäste und Künstler. Beim großen Finale war die Bühne schließlich zu klein. Beim gemeinsamen Freestyle-Tanz hielt es viele Gäste im Saal nicht mehr auf ihren Plätzen. Sie stürmten die Bühne und tanzten beim großen Finale gemeinsam mit den Akteuren und den königlichen Niedlichkeiten.