| 20:38 Uhr

Masters-Ticket so gut wie sicher
Der FFC Dudweiler triumphiert nach einem Sieben-Meter-Krimi

Dudweiler/Namborn. Tore satt und eine Entscheidung im Sieben-Meter-Schießen – das Finale beim Masters-Qualifikationsturnier des SV Hofeld bot alles, was die Herzen von Fußball-Fans höher schlagen lässt. Landesligist SF Güdesweiler und Verbandsligist FFC Dudweiler lieferten sich am Sonntag in der Namborner Liebenburghalle einen Schlagabtausch, in dem der favorisierte FFC das bessere Ende für sich hatte: Dudweiler siegte mit 7:5 nach Siebenmeterschießen. Von Semmler

Dudweiler führte mit 2:0. Dann drehte Güdesweiler auf. Dank eines Doppelpacks von Esther Schneider, die mit acht Treffern Torschützen-Königin wurde, und einem Dudweiler Eigentor gingen die Sportfreunde mit 3:2 in Führung. Nach dem Treffer zum 3:3 des FFC gelang Kimberly Bier das 4:3 für den Außenseiter. Doch erneut hatte Dudweiler eine Antwort parat: Sabrina Keck beförderte den Ball mit einem satten Schuss in den Winkel – das 4:4. Dabei blieb es. Im Sieben-Meter-Schießen stand es 6:5 für Dudweiler, als Schneider an FFC-Torhüterin Nadine Schido scheiterte. Anschließend trat Keck  an – und verwandelte zum entscheidenden 7:5. Danach war der Jubel bei den FFC-Spielerinnen groß: Denn dank der 8,5 Punkte für den Turniersieg hat Dudweiler das Masters-Ticket so gut wie in der Tasche.



„Diese Punkte waren extrem wichtig“, sagt Dudweilers Co-Trainerin Katja Fischer: „Jetzt sieht es für uns in Sachen Qualifikation richtig gut aus. Da müsste schon viel passieren, dass es nicht reicht.“ Mit 12,85 Punkten ist Dudweiler vor den beiden letzten Turnieren der Qualifikationsserie Vierter in der Masters-Tabelle. Und der FFC Dudweiler, der das Masters-Endturnier ausrichtet, ist am kommenden Samstag noch beim Turnier des SC Falscheid in Lebach sowie am kommenden Sonntag beim Turnier der 1. FFG Homburg am Start.