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Hier kann man ausgiebig fachsimpeln
Der Blick ins grüne und blühende Paradies

Vor zwei Jahren entstand diese Aufnahme zum „Tag der offenen Gartentür“ bei Karl-Heinz  Honczek in Dudweiler.
Vor zwei Jahren entstand diese Aufnahme zum „Tag der offenen Gartentür“ bei Karl-Heinz Honczek in Dudweiler. FOTO: Iris Maria Maurer
Dudweiler. „Tag der offenen Gartentür“ am Sonntag: Gleich vier Gartenbesitzer in Dudweiler sind mit von der Partie. Von Petra Pabst

Jedes Jahr veranstaltet der Landesverband der Gartenbauvereine am letzten Sonntag im Juni unter dem Motto „Gartenkultur fördern – Landschaft bewahren“ den „Tag der offenen Gartentür“ als zentrale Veranstaltung für das Saarland und Rheinland/Pfalz. Ein Zitat von Christopher McCandless sagt: „Glück ist nur echt, wenn man es teilt.“ Diese Aussage machen sich viele Gartenfreunde zu eigen und öffnen am Sonntag, 24. Juni, ihr blühendes Paradies und teilen so ihr „Gartenglück“ mit interessierten Besuchern.


In diesem Jahr beteiligen sich rund 200 Gartenbesitzer in der Region. Auch im Saarland zeigen sie die Vielfalt und den Pflanzenreichtum ihrer Gärten. Gartenfans aller Altersklassen freuen sich schon auf den beliebten Aktionstag. Jeder, der mag, ist dabei eingeladen, einen Blick in die liebevoll gestalteten Gärten anderer Leute zu werfen. Die Gärten sind sehr vielfältig, zeigen verschiedene Stilrichtungen und sind ganz nach Phantasie und Neigung ihrer Besitzer gestaltet. Der „Tag der offenen Gartentür“ bietet Gelegenheit, Anregungen für das eigene Zuhause zu sammeln oder auch Gespräche mit den Gartenbesitzern zu führen und zu fachsimpeln.

Mit dieser Aktion möchte der Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz die Wertschätzung für die Gartenkultur fördern und für die Erhaltung und Schaffung lebendiger, liebevoll gestalteter Gärten werben. In der Landeshauptstadt Saarbrücken beteiligen sich insgesamt sechs Gartenbesitzer – vier davon alleine in Dudweiler. Der Garten von Karl-Heinz Honczek (Pfählerstraße 6) ist parkähnlich angelegt mit Sitzplätzen, zwei Teichen, einer Trockenmauer und Hochbeeten. Farne, Hortensien und Bambus sind neben vielen anderen Pflanzen und Stauden dort anzutreffen. Ludwina Kiefer (Schwähnselstraße 28) hat ihren großen Garten eher als Nutzgarten mit Beerenobst, Rasen und Blumen angelegt und mit getöpferten Dekorationen geschmückt.



Bei Familie Straßburger (Alter Stadtweg 68) kann man ein  schmales und langes Areal mit verschiedenen Gartenzimmern bewundern. Es gibt dort neben einem Biotop auch einen Bauerngarten und einen Klostergarten, einen Barfußweg und einen Wellness-Bereich. In der Nachbarschaft, Hausnummer 65, bieten die Eheleute Willié einen gepflegten Hofraum und Einraumgarten mit Sträuchern und Buchsbaum-Formationen. Sitzgruppen zwischen farblichen und künstlerischen Akzenten laden zum Verweilen und Genießen ein. Die Gärten sind von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Weitere Infos und Gärten unter:
www.gartenbauvereine.de/saarland_rheinland-pfalz/