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Brände in Dudweiler halten Wehrleute in Atem

Brände in Dudweiler halten Wehrleute in Atem

Feuer in Schlafzimmer: Unterkunft unbewohnbar

Gebrannt hat es in der Nacht zum Freitag in der Luisenstraße in Dudweiler. Im Einsatz waren dort die Freiwilligen Feuerwehren des Stadtbezirks sowie auch gerade frei gewordene Kräfte der Berufsfeuerwehr, die zuvor mit einem Zimmerbrand auf dem Matzenberg in Saarbrücken-Burbach beschäftigt waren. In dem Mehrfamilienhaus in der Luisenstraße wurde nach Angaben der Wehr-Pressestelle ein brennendes Bett im Schlafzimmer gelöscht. Die betroffene Mieterin konnte sich selbst aus der Wohnung retten. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung kam sie allerdings ins Krankenhaus. Die Unterkunft war gestern noch nicht wieder bewohnbar.

Freiwillige Feuerwehr und Berufsfeuerwehr (BF) waren bereits am frühen Donnerstagnachmittag zum Seniorenheim am Neuhauser Weg ausgerückt. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Anlage durch Bauarbeiten im Gebäude aktiviert worden war. Unverrichteter Dinge rückten die Einsatzkräfte aus Dudweiler, Herrensohr und Jägersfreude sowie die BF wieder ein. Um 21.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Dudweiler-Mitte zum Öffnen einer Wohnungstür in die Richard-Wagner-Straße gerufen. Hier jedoch kam für den Bewohner jegliche Hilfe zu spät.

In der Thullenhausstraße in Herrensohr wiederum drang am Freitagvormittag Qualm aus einer Wohnung. Der Rauchwarnmelder war deutlich zu hören. Der Geruch von verbranntem Essen lag in der Luft. Kein Wunder, denn es kokelte auf dem Elektroherd. Hier konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Nachdem die Wohnung mit einem Hochleistungsgerät belüftet worden war, durften die Einsatzkräfte aus Herrensohr und Jägersfreude wieder einrücken.