Angler feiern runden Geburtstag

Dudweiler. Es war am 6. November 1960. Damals gründeten zwölf Männer den Angelsport-Club Süd Dudweiler. Sie wählten Hans Beyer zum ersten Vorsitzenden. An diesem Wochenende feiern die Dudweiler Angler das 50-jährige Bestehen ihres Clubs. Die Geburtstagsparty steigt auf dem Vereinsgelände des Kaninchenzuchtvereins SR 6 Dudweiler in der Moselstraße/Ecke Neckarstraße

 Die Heimat der Dudweiler Angler ist der so genannte "Stinkes" in Nähe des Freibades. Fotos: Roland Kalski
Die Heimat der Dudweiler Angler ist der so genannte "Stinkes" in Nähe des Freibades. Fotos: Roland Kalski
 Roland Kalski vor dem Räucherofen des Angelsport-Clubs Süd Dudweiler. Foto: Kalski
Roland Kalski vor dem Räucherofen des Angelsport-Clubs Süd Dudweiler. Foto: Kalski

Dudweiler. Es war am 6. November 1960. Damals gründeten zwölf Männer den Angelsport-Club Süd Dudweiler. Sie wählten Hans Beyer zum ersten Vorsitzenden. An diesem Wochenende feiern die Dudweiler Angler das 50-jährige Bestehen ihres Clubs. Die Geburtstagsparty steigt auf dem Vereinsgelände des Kaninchenzuchtvereins SR 6 Dudweiler in der Moselstraße/Ecke Neckarstraße. An beiden Tagen erwarten die Angler ihre Gäste ab 10 Uhr. Neben Rostwürsten, Schwenkern und Salaten sowie Kaffee und Kuchen bieten sie an beiden Tagen als besondere kulinarische Leckerei geräucherte Forellen an. "Wir bekommen 400 frische Forellen geliefert", verrät Gewässerwart Hans-Jörg Günther. Die Forellen werden im vereinseigenen Räucherofen zubereitet. Den Koloss aus rostfreiem Edelstahl hat sich der Verein vor zwei Jahren angeschafft. Beim Sommerfest 2008 war der Ofen fast immer in Betrieb, bestand seine Bewährungsprobe. Vor zwei Jahren präsentierte der Verein auch seinen neuen Vereinswimpel mit dem Clubwappen und die neuen Clubausweise. Das Domizil des 1960 gegründeten Clubs und seiner 30 Mitglieder sind der untere und obere Gehlwiesweiher oberhalb des Dudweiler Freibades in Richtung St. Ingbert, im Volksmund "Stinkes" genannt. Günther kennt auch den Grund für diesen Namen. Er erklärt: "Als es noch keinen Weiher gab, hat eine früher hier ansässige Holzfirma das Holz in einem Regenrückhaltebecken gebeizt. Das soll furchtbar gestunken haben." Früher hatte der Club noch den Albertsweiher zwischen Dudweiler und Rentrisch sowie das Gewässer in der Nähe des Schützenvereins in Herrensohr. In den vergangenen Jahren haben die Angler aus den beiden Gehlwiesweihern, die sie vom Forst gepachtet haben, eine schöne Anlage gemacht. Das Gelände, die Wege rundherum und die Grillhütte am Weiher - sie gehört der Stadt Saarbrücken - halten sie sauber. Der zweite Vorsitzende Roland Kalski: "Jedes unserer Mitglieder muss im Jahr fünf Arbeitsstunden leisten." Im Juni wird der Fischerkönig ermittelt. Seit Januar ist Markus Brandel der Vorsitzende des Clubs. Er löste Werner Hauck ab. Sein Vereinslokal hat der Angelsport-Club in der Gaststätte Zum Schwimmbad. Dort treffen sich die Angler an jedem letzten Freitag im Monat um 20 Uhr zum Stammtisch.