Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Alles, was Krach macht: Klasse Konzert des Schlossgymnasiums

Dudweiler. Vor den Profis des Staatstheaters mussten sich die Percussionisten des Gymnasiums am Schloss nicht verstecken: Beim Benefizkonzert im Dudweiler Bürgerhaus zeigte sich, dass an der Schule sehr engagiert am Rhythmus gearbeitet wird. Kerstin Krämer

Kleines und großes Schlagwerk, wohin das Auge blickte: Nicht nur die Bühne des Dudweiler Bürgerhauses war beschlagnahmt, auch der Raum davor und sogar die Seitenlogen und Emporen. Am Montag luden "Grooving Elements", die rund 20 Mitglieder starke Percussiongruppe des Saarbrücker Gymnasiums am Schloss, und die Profis von "Percussion under construction" zu einem Benefizkonzert ins Dudweiler Bürgerhaus - der Erlös dient der Anschaffung neuen Perkussionsequipments für die Schule.

Bei dem dreistündigen Konzert zeigte sich, dass die Schüler mit den Erwachsenen famos mithalten konnten, ob sie nun unter sich musizierten oder in gemischten Ensembles gemeinsam auf die Pauke hauten. Unter dem Nenner "Telescopic Soundscapes" wurden hier ganze Hörräume eröffnet - ein Zoom auf die diversen Möglichkeiten des differenzierten Instrumentariums. Es erklang klassische Schlagzeugliteratur (etwa Matthias Schmitts "Ghanaia") neben archaischen Beats ("Trio per Uno" von N.B. Zivcovic), es ertönte elektronische Musik neben Eigenkompositionen.

Brachiales kontrastierte mit Lyrischem, Monotones mit Komplexem, Leises mit Lautem, und virtuose Solostücke wechselten sich ab mit choreografierten Ensemblestücken: Da flogen nicht nur Eimer durch die Luft, sondern wurde bei einer "Kleinen Tischmusik" auch mit Fleischklopfern und Kochlöffeln hantiert.

Das machte Appetit auf mehr: Außerdem zum Einsatz kam nicht nur ein ganzes Arsenal an Kleinpercussion, darunter etwa die Guiro, im Volksmund auch Rumbagurke genannt, sondern auch konventionell oder individuell konfigurierte Drumsets, diverse exotische Trommeln, mehrere Marimba- und Xylophone und sogar selbstgebautes Instrumentarium aus Plastikrohren.

Gleich in mehrfacher Funktion ausgelastet war der sportiv umher schnellende Fedor Podranski, Mitglied von "Percussion under construction" und als Musiklehrer am Schlossgymnasium auch Leiter von "Grooving Elements": Podranski war hier fleißig am Dirigieren, Musizieren und Moderieren, spannte die Zuschauer als Bodypercussionisten ein und sparte nicht mit ironischen Seitenhieben auf die Schlagwerkerzunft.