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„Medienschulen“
Drei Schulen setzen auf moderne Medien

Auch die Förderschule Winterbachsroth in Dudweiler soll zur „Medienschule“ ausgebaut werden.
Auch die Förderschule Winterbachsroth in Dudweiler soll zur „Medienschule“ ausgebaut werden. FOTO: Christof Kiefer
Regionalverband. Für die Ausstattung mit Laptops, Tablets und WLAN gibt es Geld vom Land und dem Regionalverband.

Die Förderschule geistige Entwicklung Winterbachsroth in Dudweiler, die Gemeinschaftsschule Püttlingen und das Albert-Einstein-Gymnasium Völklingen werden zu Medienschulen. Die drei Schulen in Trägerschaft des Regionalverbandes Saarbrücken erhalten aus dem Förderprogramm des Bildungsministeriums jeweils 30 000 Euro. Die gleiche Summe wird den Schulen jeweils zusätzlich vom Regionalverband bereitgestellt. Gefördert werden erfolgversprechende vorbildliche Konzepte zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, die das Lernen mit und über digitale Medien für die Schüler ermöglichen. Über die Vergabe entschied eine Jury.


Alle drei Schulen haben ein Medienkonzept erstellt. Es soll dazu dienen, die Medienkompetenz der Schüler zu stärken, die Unterrichtsqualität zu verbessern, die Arbeit der Lehrer zu erleichtern sowie das Profil der Schule zu schärfen. Damit die Umsetzung gelingt, fordern alle drei Schulen unter anderem einen echten Breitbandanschluss, eine flächendeckende WLAN-Ausstattung in den Schulgebäuden sowie den verstärkten Einsatz von Laptops und Tablets.

Mit den Schulen sind in den kommenden Wochen Umsetzungsgespräche vereinbart. Spätestens bis zu den Herbstferien sollen alle Arbeiten inklusive Beschaffung und Einrichtung der notwendigen Hard- und Software abgeschlossen sein.

Das Saarland will seine Schulen besser mit digitalen Medien und der dazugehörigen Infrastruktur ausstatten. Deshalb hat das Bildungsministerium im vergangenen Jahr einen Förderwettbewerb ausgeschrieben und 500 000 Euro bereitgestellt. Den gleichen Anteil steuern die Schulträger bei. Insgesamt haben sich 89 Schulen mit einem Medienkonzept beworben. Darunter eine Förderschule, 29 Grundschulen, 27 Gemeinschaftsschulen sowie 19 Gymnasien und 13 Berufsschulen. Eine Jury hat 24 Schulen mit den besten Konzepten für das Förderprogramm ausgewählt. Der maximale Förderbetrag des Landes pro Schule beträgt 30 000 Euro. Das teilt der Regionalverband mit.